... weiß vor allem Genre-Anhänger zu fesseln, was zum Großteil an der ordentlichen Technik liegt.
PT Boats: Knights of the Sea
Damit auch Simulations-Anfänger in den Genuss des Spieles kommen können, kann der hohe Schwierigkeitsgrad durch diverse Einstellungen angepasst werden. Vor allem die Gegner-KI (geringere Genauigkeit, keine Ausweichmanöver) kann somit in Schach gehalten werden, aber auch das Verhindern von Defekten bei Funk und Radar oder unendliche Anzahl an Munition kann hinzugeschaltet werden. Oft sichern solche Hilfsmittel das Überleben, schließlich reagieren die feindlichen Einheiten meist ungewöhnlich schnell, was zu einem raschen Ableben der eigenen Schiffe und Crew-Mitglieder führt. Schmerzlich vermissen wird man zudem die fehlende Speicher-Funktion, die Abhilfe bei den vielen Frust-Situationen geschafft hätte.
Hübsche Aussichten
PT Boats: Knights of the Sea
Optisch kann das Spiel hingegen überzeugen, vor allem das Wasser mit all seinen Effekten und Lichtbrechungen weiß zu gefallen. Nicht allzu oft bekommt man in Videospielen solch schöne Reflektionen vom Sonnen- oder Mondlicht zu sehen, auch Wettereinflüsse wie Regen oder Nebel fallen positiv auf. Letztlich sind die (wässrigen) Landschaften, auch wenn es dem Szenario geschuldet ist, oft langweilig anzusehen, da nur wenige hervorstechende Trockenabschnitte in der stets gleich daherkommenden Wasseroberfläche für Abwechslung sorgen.
In Sachen Sound fällt vor allem die gute Synchronisation der Funksprüche auf, die sich definitiv belebend auf das Gameplay auswirken. Ordentliche Soundeffekte bei der Nutzung von Waffen, beim Fahren über die Wellen oder beim Abschießen von gegnerischen Schiffen runden das zufriedenstellende, technische Gesamtbild ab.
