Ein Launchtitel mit dem die wenigsten gerechnet hätten. Doch kann das Gameplay von Pilotwings auch heute noch überzeugen?
Technische Aspekte
Quelle: Nintendo
Pilotwings Resort
Es ist schon beeindruckend, welche Grafikpower im 3DS steckt. Obwohl "Pilotwings Resort" sicherlich keine Grafikbombe ist, merkt man sehr schnell, dass sich so einiges getan hat, im Vergleich zur Hardware des DS. Wenn man die neue Technik in vollem Maße genießen möchte oder Freunden vorführen will, dann ist Pilotwings aber vermutlich nicht unbedingt die beste Wahl. Während man Missionen absolviert oder über Wuhu-Island segelt, werden keine Zwischensequenzen eingespielt und auch sonst hält man sich mit besonderen Effekten oder einer filmreifen Inszenierung extrem zurück. Die Grafik ist sehr schlicht und scheint auch in erster Linie nicht dafür zuständig zu sein, die neuen Fähigkeiten der 3DS-Hardware zu demonstrieren. Schon der Vorgänger auf dem N64 war keine optische Offenbarung und setzte nicht in erster Linie auf Grafikpracht.
Auch die Musikstücke sind nun nicht unbedingt der Hit und auf keinen Fall das, was man als einen Ohrwurm bezeichnen würde. Sie passen zwar zum Geschehen, wenn man gemütlich über die sonnige Insel fliegt, aber auf Dauer sind sie doch eher einschläfernd und langweilig. Wenn man den Ton komplett ausschaltet, verpasst man aber auch die netten Geräusche aus der Natur, die wiederum ganz gut gelungen sind.
In Sachen Steuerung merkt man sofort, dass man mittels Schiebepad eine außerordentlich gute Kontrolle hat. Man gewöhnt sich sofort daran und kommt direkt damit klar. Die Fluggeräte lassen sich bestens manövrieren und es kommt einem so vor, als hätte man auch auf dem Nintendo DS schon immer mit dem Schiebepad gesteuert. Hier also beide Daumen hoch! Besonders kreativ war man bei der Steuerung jedoch nicht gerade. Der Touchscreen wird kaum genutzt und auch sonst werden die Features nicht gerade ausgereizt. Schade.
