Planet 51 im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Was grüne Außerirdische denken, wenn Menschen ihren Planeten heimsuchen, erfahrt ihr auf Planet 51!

Am 3. Dezember, passend zur familienbesinnten Weihnachtssaison, läuft der witzige Animationsfilm "Planet 51" in unseren Kinos an. SEGA schnappte sich die zugkräftige Lizenz um schockierte grüne Aliens, die zum ersten mal einen Menschen sehen und liefert vorab ein kunterbuntes Action-Adventure zum Filmspektakel ab. Wir begaben uns auf den fremden Planeten, fügten uns den Gewohnheiten der Bewohner und tauchten in eine Welt ein, die uns stark an die 50er Jahre erinnert. Wie uns der Ausflug gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen!

Planet 51 Planet 51 Die Entwickler machen von Anfang an Nägel mit Köpfen und werfen euch, wie auch bei den großen Konsolen, unweigerlich nach Spielstart und ohne storytechnisches umschweifen in den beschaulichen Heimatort von Lem. In der Rolle des aufgeweckten Burschen erlernt ihr in einigen wenigen Schritten die Steuerung und werdet alsdann auch schon in die weite Welt des Planeten 51 entlassen - willkommen in einem Open-World-Abenteuer für Kids und jung gebliebene Zocker. Die knuddelige Grafik hat einige Federn lassen und sieht auf dem Doppelbildschirm nicht mehr ganz so schick aus. Wesentlich weniger Details führen letztendlich zu einer schwächeren Orientierung, dennoch wachsen einem auch hier die Charaktere schnell ans Herz. Dies dank zahlreicher Standbilder, welche die Geschichte mit dem 50er-Jahre-Flair vorantreiben. Die Texte sind nahezu dieselben wie auf den Heimkonsolen, werden aber leider nicht mehr mit Sprachausgabe hinterlegt - sehr schade!

Willkommen auf Planet 51

Planet 51 Planet 51 Das Spiel offeriert ein weitläufig und völlig frei erkundbares Terrain aufgeteilt in drei unterschiedliche Gebiete: Ihr beginnt das Abenteuer im beschaulichen Vorort, der Heimat von Lem und seinen Freunden und der Ausgangspunkt der tatsächlichen Geschichte. Weiter geht's in der pulsierenden Großstadt mit zahlreichen Einwohnern und schlussendlich gelangt ihr ins Wüstengebiet, in dem sich eine geheime Militärbasis befindet. Neben den eigentlichen Aufträgen und Missionen gibt es reichlich Münzen und ähnliches zu sammeln, was wiederum in zahlreiche Extras wie Comicausschnitte und Aufkleber investiert wird. Darüber hinaus finden sich an grau dargestellten Ausgangspunkten zusätzliche Aufgaben wie zeitliche Sprints durch die Stadt, welche das Gameplay zwar nicht auflockern, aber für einen höheren Spielumfang sorgen. Trotz der spielerischen Freiheit, seid ihr dennoch stark an den Missionsablauf gebunden und bekommt abseits dessen nur wenig Interaktionsmöglichkeiten geboten. Weder ein Plausch mit Passanten, noch sonstige Aktivitäten zum Beispiel auf dem Sportplatz sind möglich.

Planet 51 Planet 51 Ihr beginnt mit kleinen Aufträgen, die unter anderem auch dazu dienen, die Steuerung der Fahrzeuge und ähnliches zu erlernen. Die Boliden lassen sich trotz der Verwendung des Steuerkreuzes durchaus passabel manövrieren und durch den Straßenverkehr lenken. Bei Bedarf weicht man mit einem herzhaften Sprung der brenzligen Situation aus. Blechschaden ist ungünstig und im Gegensatz zur großen Variante sollte das Fahrzeug nicht zu sehr beschädigt werden, ansonsten kann die Mission schon Vorzeit ein Ende finden.

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