PvZ: Garden Warfare 2: angespielt: Aus der Sicht der Zombies

Special Sandro Odak
PvZ: Garden Warfare 2: angespielt: Aus der Sicht der Zombies
Quelle: Electronic Arts

Es ist aber auch wirklich gemein: Menschen sympathisieren viel eher mit den süßen Pflanzen, nicht mit Untoten. Deshalb drehen die Entwickler nun von sich aus den Spieß um: In Garden Warfare 2 kämpfen wir auf Seiten der Zombies.

In Plants vs. Zombies: Garden Warfare sind Klischees und Vorurteile relativ klar verteilt: Menschen wie Deppie Dave leben mit den Pflanzen als Beschützer ganz beschaulich in Suburbia. Die Zombies sind Eindringlinge, die diese Idylle zerstören wollen. Im Nachfolger drehen die Macher von Plants vs. Zombies nun den Spieß um. Die Zombies haben sich in Suburbia gut eingelebt, es in Zomburbia umbenannt – und nun wollen die Pflanzen den Ort zurück – und greifen ihrerseits an.

Neuer Hordemodus
In einem neuen Hordemodus, in dem alle Spieler Zombies übernehmen, müssen wir während einer Hands-On Demo in L.A. mit drei anderen Spielern Pflanzen zurückschlagen. Sie versuchen unsere Zombiebasis zu überrennen und einen Kern zu zerstören.

Der Imp: Völlig verrückt und ein bisschen ungelenk, dafür kann er aber einen Mech herbeirufen. Quelle: EA Der Imp: Völlig verrückt und ein bisschen ungelenk, dafür kann er aber einen Mech herbeirufen. Doch die Zombies haben es ganz schön in sich. Der Imp etwa sieht zwar auf den ersten Blick völlig verspielt und verrückt aus. Eine seiner Sonderfähigkeiten ist es auch, völlig unkontrolliert in alle Richtungen um sich zu schießen. Das mag für Horden von Gegnern gut sein, nicht aber, wenn man einen Feind gezielt ausschalten will. Durch eine andere Fähigkeit kann der Imp aber auch einen Mech-Exoskelett herbeirufen. Das hält besonders viel aus und kann auch gut Schaden verteilen. Spannend: Sobald der Imp seinen Killerroboter ruft, wechseln seine Spezialfähigkeiten. Wo er vorher noch wild um sich schoss, gibt es nun Raketen und einen Nahkampf-Stampfer.

Die anderen Charaktere sind nicht minder verrückt. Die Rolle des Snipers nimmt zum Beispiel ein verrückter Piraten-Zombie ein. Um die Klassen aber nicht so stocksteif zu organisieren, ist sein Snipergewehr nur beim Zielen auch ein präzises Scharfschützengewehr. Feuert man das Musketen-ähnliche Stück aus der Hüfte ab, streut die Munition wie eine Shotgun und ist dadurch im Nahkampf ganz ordentlich auf eine ganze Gruppe von Feinden.

Alte Stärken
Rollt gepanzert durch die Map: Eine Zitrone kontert die Roboter-Fähigkeiten des Imps. Quelle: Electronic Arts Rollt gepanzert durch die Map: Eine Zitrone kontert die Roboter-Fähigkeiten des Imps. Wer nicht Bock auf die unterhaltsamen Koop-Modi hat, kann natürlich auch ganz klassisch im Multiplayer einsteigen. Hier treten wir gegen echte Spieler an, nicht gegen die KI. Und die kann auf Pflanzen-Seite auch ordentlich Paroli bieten. Haben die Zombies etwa den Mech-Imp, kontern die Pflanzen mit einer Zitrone. Sie rollt im geschlossenen Modus gepanzert über die Map und kann sich zum Feuern in "Scheiben schälen" und wie ein Geschütz aufstellen. Und sie ist besonders stark gegen den Imp – im Stein-Schere-Papier-Prinzip hat jede Klasse ihr Vor- aber auch Nachteile.

Gefallen hat mir bei der Hands-On Demo vor allem eins: Der unbändige Humor der Macher und das dennoch recht ausbalancierte Gameplay. Denn egal wie lustig Garden Warfare 2 an der Oberfläche steckt: Im Kern ist ein richtig guter Shooter, der tatsächlich recht viel Teamplay und Kommunikation erfordert. Wer den ersten Teil schon kennt, weiß was ihn erwartet: Die Entwickler haben einfach das bewährte Rezept durch neue Modi und Charaktere verbessert.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk