Wie kam es dazu, dass ihr plötzlich ein Pokémon wurdet? Rettet Freunde und lüftet das Geheimnis.
Datenübertragung und Dual-Modus
Pokémon Mystery Dungeon: Team Rot
Wenn man in einem Dungeon besiegt wurde, ist das natürlich ärgerlich. Man muss ihn nochmals komplett von vorne beginnen. Doch es gibt auch eine andere Möglichkeit. Man kann einen Freund zu Hilfe bitten, indem man ihm einen SOS-Brief sendet. Dieser eilt herbei und belebt das ursprüngliche Team. Als kleine Belohnung darf man ihm nun einen Dankesbrief schicken und ein Item anhängen. Items können aber auch ohne bestimmten Grund mit anderen Spielern getauscht werden. Was die GBA-Variante betrifft muss über Passwörter gearbeitet werden. Hier kann kein Pokémon zur Rettung geschickt werden, sondern es wird nur das Team wiederbelebt.
Im Dual-Modus könnt ihr euch im Grunde selbst retten. Dazu braucht ihr allerdings sowohl die DS- als auch die GBA-Version von "Pokémon Mystery Dungeon". Ob ihr nun mit Team Rot euer Team Blau rettet oder andersrum ist dabei egal. Beides ist möglich nur dass bei der Rettung durch Team Rot kein Helfer-Pokémon beteiligt sein kann.
Im Makuhita-Dojo kann sogar gegen das Team der anderen Version des Spiel angetreten werden.
Technik von gestern?
Es ist ganz eindeutig, dass dieses Spiel für den GBA konzipiert wurde. Die Grafik ist schlicht und verlangt noch nicht einmal von einem GBA alles ab. Während das Dorf noch einigermaßen gelungen ist und hier und da auch animierte Hintergrundetails bietet, sind die Dungeons an Langeweile und immer wieder gleichen Texturen kaum zu überbieten. Die Pokémon greifen auf ein sehr beschränktes Repertoire an Animationen zurück. Nicht gerade spannend. Leider passt auch der Sound in dieses öde Schema. Die Musik dudelt vor sich hin und die Soundeffekte klingen nach altem GameBoy Gepiepse. Man hat sich damit bestimmt kein Bein ausgerissen, aber hier und da gibt es Lichtblicke. Die Steuerung ist ganz gut gelungen.
