Auch der zweite Auftritt des Prinzen auf der PSP kämpft mit diversen technischen Mängeln.
Grafik hui - Sound pfui!
Prince of Persia Rival Swords
Wie bereits angesprochen, haben es die Entwickler wieder einmal nicht geschafft, die PSP-Version mit vernünftigen Ladezeiten zu versehen. In Sachen Grafik stellen die Jungs von Ubi Soft allerdings wieder einmal unter Beweis, wie eine schöne Grafik auf der Playstation Portable auszusehen hat. Vor allem die Grafik der Außenlevel und gerade die Dächerlandschaft von Babylon sehen auch auf der PSP wunderschön aus. Auch die Innenlevel wurden wie auch auf den stationären Systemen liebevoll gestaltet. Dass die Grafik der PSP-Version nicht mit der von PS2, Xbox & Co mithalten kann, ist natürlich klar - gerade an den häufigen Rucklern und den verwaschenen Texturen merkt man dem Spiel an, dass die Playstation Portable nicht die Technik beispielsweise einer PS2 bietet. Die schon im Vorgänger bemängelte Anpassung des Sounds ist von den Entwicklern ebenfalls nur teilweise behoben worden. Zwar haben nun die gerenderten Zwischensequenzen eine ordentliche Soundunterstützung, bei den Ingame-Sequenzen gibt es allerdings fast immer noch unschöne Hänger. Das Ganze liegt natürlich wieder mal daran, dass die PSP mit dem Nachladen der Daten nicht hinterherkommt und deshalb sehr häufig der so genannte Audiostream abbricht. Besonders missraten bei "Rival Swords" allerdings auch die Hintergrundmusik, welche wie schon im Vorgänger ständig von kurzen Pausen unterbrochen wird. Meistens lauft ihr aber gänzlich ohne musikalische Untermalung durch die Levels - Dies scheint notwendig gewesen zu sein, da ihr sonst dieselbe Spielqualität wie im viel kritisierten Vorgänger bekommen hättet.
