Trotz fehlender Neuerungen hat uns das jüngste Abenteuer des Professors abermals mit seiner Inszenierung verzaubert.
Wie gewohnt gute Technik
Professor Layton und die verlorene Zukunft
Spieler die mit der Reihe vertraut sind werden wohl kein großes "Wow"-Erlebnis verspüren, da sie durch die vorhergegangenen Episoden visuell bereits sehr verwöhnt wurden, während komplette Neueinsteiger wohl den ein oder anderen Moment dieser Art erleben werden. Abermals erwarten euch über 30 Minuten feinste Anime-Sequenzen, welche den Puzzlespaß gekonnt einrahmen und mit einer Menge illustrer Charaktere aufwarten. Dabei ist Professor Layton & Die verlorene Zukunft der detailreichste aller bislang veröffentlichten Spiele und schickt die Hobbydetektive durch verschiedene Umgebungen, die man im Stile eines Point'n Click-Adventures erkunden kann. Im Zuge der Nachforschungen trifft man natürlich auf verschiedene Personen, welche mit entsprechenden Rätseln auf uns warten, die wir mit Hilfe des Stylus lösen müssen. Wie immer wurde die Steuerung vorbildlich implementiert, weswegen man bezüglich der Bedienbarkeit rein gar nichts aussetzen kann und auch Einsteiger schnell Zugang finden, ohne vorher einen anderen Teil der Serie gespielt zu haben.
Professor Layton und die verlorene Zukunft
Dabei macht auch die Musik und die hervorragende deutsche Synchronisation einen ebenso großen Teil der Spielatmosphäre aus, denn abermals wurden zum einen die gleichen Sprecher herangezogen und zum anderen wohlklingende Melodien eingesetzt. Professor Layton ist eben ein britischer Gentleman der alten Schule und durch die gediegene Synchronisation wird dieser Umstand wieder einmal hervorragend betont und unterstreicht den "Hercule Poirot"-Aspekt des Spiels. Vielleicht mag die Chanson-ähnliche Musik nicht jedem Spieler zusagen, doch kann man nicht verleugnen, dass diese Art der musikalischen Untermalung einfach zur Serie passt wie die Faust aufs Auge.
