Abwechslungsreiche Missionen und tolle Videosequenzen stehen frustigen Abschnitten und einer seichten Soundkulisse gegenüber.
Die Technik des Delta Saber
Project Sylpheed
Bombastische Explosionen, riesige Schiffe, die effektvoll auseinander brechen und ein plastisch wirkender Weltraum lassen die Grafikmuskeln der Xbox 360 zwar nicht unbedingt spielen, denn dafür fehlt es dem Spiel an hochauflösenden Texturen oder beispielsweise dem beliebten Bumb-Mapping und ausgefeilten Lichteffekten (die im Prinzip bei der Hektik sowieso nicht auffallen würden), doch alles in allem kann Project Sylpheed mit hübsch gestalteten Raumschiffen und einer äußerst farbenfrohen Optik überzeugen. Das einzige Problem besteht jedoch darin, dass das Spiel an einigen wenigen Stellen in ein leicht pumpendes Dauerruckeln verfällt, was eigentlich nur auffällt, wenn ihr z.B. an größeren Schlachtschiffen vorbeifliegt. Dennoch bewältigt die Engine weit über 50 Raumschiffe, die sich gleichzeitig auf dem Bildschirm bekriegen und zwischen riesigen Schlachtkreuzern mit Raketen und anderen Waffen um sich ballern.
Mal abgesehen von der sehr gelungenen englischen Sprachausgabe, die lediglich deutsch untertitelt wird, kann der Sound wenig überzeugen. Die Schlachtenkulisse wird von kitschigen Soundeffekten überflutet, die sich eher nach Spielzeugwaffen anhören. Auch die japanophile Syntie-Musik ist mehr als gewöhnungsbedürftig und erzeugt alles andere als eine epische Weltraumschlachten-Atmosphäre. Dennoch passt die Musikuntermalung irgendwie zur sehr bunten und Japan typischen Präsentation des Spiels.
