Mit Racket Sports versucht Ubisoft sein Glück mit der neuen Move-Steuerung – ein Ass oder doch eher out?
Technische Aspekte
Racket Sports
Neben der bereits erwähnten Steuerung hat die Technik aber leider auch sonst nicht unbedingt die tollsten Highlights zu bieten. Die Charaktere sind zwar in einem ganz knuddeligen Comic-Look gehalten, aber anspruchsvolle Grafik sieht anders aus. Es gibt auch keine spektakulären Effekte, die einen daran erinnern, dass wir auf der leistungsstarken Hardware der PS3 spielen. Das gilt auch für den Sound. Hier und da vernehmen wir ganz chillige Melodien, die jedoch einen Wiedererkennungswert gänzlich vermissen lassen. Die Stimmen der Spieler und Kommentatorin sind auch nicht besonders gelungen. Während das Gestöhne der Frauen ziemlich nerven kann, schläft die Kommentatorin manchmal beinahe ein. Bis diese den Namen des Siegers über die Lippen gebracht hat, haben wir schon fast wieder den nächsten Matchball ergattert. Wer nun also damit gerechnet hat, dass Sonys Move so etwas wie die Wii mit großartiger Grafik sei, der wird anhand von "Racket Sports" etwas Besseren belehrt. Der Titel sieht nicht bedeutend anders aus als sein "Vorgänger" auf der Wii ("Racket Sports Party") und nutzt die Hardware der PS3 nicht wirklich aus.
