Netter Einstand auf dem 3DS, doch ist es mehr, als ein kleiner Happen für die Wartezeit auf Revelations?
Nah hui - fern pfui!
Resident Evil: The Mercenaries 3D
Während uns Resident Evil - The Mercenaries insgesamt ja leider nicht unbedingt besonders viel zu bieten hat, kann es aber immerhin in einem Punkt so richtig auftrumpfen: In Sachen Grafik! Was Capcom da auf den 3DS zaubert ist absolute Spitzenklasse. Die Charaktermodelle sehen sensationell aus, die Animationen sind butterweich und vom allerfeinsten, die Locations sind detailliert und die zahlreichen Effekte treiben einem fast schon Freudentränen in die Augen. Fast, aber eben nur fast. Diese werden nämlich ein klein wenig gebremst, wenn man sich die Gegner aus der Ferne so anschaut. Während sie von Nahem absolut atemberaubend aussehen, toll animiert sind und viele Details aufweisen, sind sie in der Ferne kleine hölzerne Pixelhaufen, die wild umher rennen. Die Framerate ist insgesamt stabil, aber wenn sehr viele Gegner und Explosionen im Bild sind, dann hat sie hier und da zu kämpfen. Doch diese negativen Punkte lassen sich durchaus verschmerzen, wenn man sich auf die absolut spektakulären und wunderschönen Seiten der Grafik konzentriert. Der 3D-Effekt rundet das optische Erlebnis dabei gekonnt ab und wirkt weder übertrieben noch störend.
Auch in Sachen Sound kann ein Resident Evil natürlich einmal mehr begeistern. Um die atmosphärischen Melodien jedoch vollends genießen zu können, sollte man aber unbedingt Kopfhörer vewenden.
Resident Evil: The Mercenaries 3D
Ein weiterer technischer Aspekt ist die Steuerung. Wir waren zunächst skeptisch, wie sich ein Resident Evil wohl mit "Schiebepad" spielen lässt, aber nach den ersten erfolgreichen Kopfschüssen wurde uns schnell klar, dass die Steuerung auf dem 3DS überhaupt kein Problem ist. Man könnte natürlich über die etwas altertümliche Art der Bedienung streiten, aber für uns hat diese einwandfrei und nach kaum merkbarer Eingewöhnung funktioniert.
