Das unverwüstliche Gameplay macht immer noch Spaß, der Umfang des Rennspiels ist jedoch sehr fragwürdig ausgefallen.
Alles beim Alten
Ridge Racer Vita
Abhängig davon, wie erfolgreich man ist, steigt man über die Rennen hinweg im Rang auf, während man neue Tuningteile für seine Boliden freischalten kann. Das sorgt für ein wenig Motivation. Spielerisch hat sich übrigens nichts getan. Man driftet immer noch auf die gekonnt geniale Weise um die Kurve, lädt den Boost auf und nutzt jeden Windschatten für seine Zwecke aus. Das Spielprinzip ist einfach unverwüstlich und macht weiterhin Laune. Meist reicht aber ein Fehler, um den ersten Rang nicht mehr erreichen zu können. Die Steuerung funktioniert mit der PS Vita prima und lässt keine Wünsche offen. Touchscreen und Co. werden aber eigentlich nur in den Menüs gebraucht, und die sehen extrem stylisch aus. Technisch macht Ridge Racer eine gute aber nicht überragende Figur. Die abwechslungsreichen Kurse werden optisch mit schicken Details in Szene gesetzt. Leider ist die Bildrate nicht immer ganz flüssig. Dennoch kommt ein sehr gutes Geschwindigkeitsgefühl rüber. Einem Asphalt Injection ist Ridge Racer zumindest technisch merklich überlegen. Der schnelle Elektro-Soundtrack kann ebenfalls überzeugen.
