RIFT sticht mit frischen Ideen und gutem Support aus der Masse der augenblicklich erhältlichen MMORPGs heraus.
Sammle, sammle - Skill-Punkt scheffle
Rift
Grundlegend stellt das Sammeln und Vervollständigen der Artefakt-Sammlung (groß angelegte Quest-Reihe, von Anfang bis Ende durchgehend) eine hübsche Langzeitbeschäftigung dar. Speziell auf die Artefakt-Sammlung bezogen lassen sich mit dieser noch einige besondere Items hinzu verdienen. Am besten ihr probiert das einfach mal aus! Vervollständigt eine Sammlung, gebt diese bei dem zuständigen NPC ab und lasst euch überraschen, was es als Belohnung gibt. Bei alle dem sollte nichts desto weniger gesagt sein, dass diese Aufgaben kein Muss darstellen, sondern einfach nur den Rollenspiel-Anteil des Titels schön hervorheben. Das erachten wir insofern als lobenswert, denn so manch anderer Titel vernachlässigt dieses Abteil gar sträflich und unterm Strich ist es für viele Spieler aber der wichtigste Aspekt ein derartiges Spiel überhaupt anzugehen. An dieser Stelle sprechen wir insbesondere dann auch noch diejenigen unter euch an, die ggf. schon in Rift reingeschnuppert haben und eventuell sehr verwundert über das etwas kleine Inventar waren. Keine Sorge, dies lässt sich mit neuen Taschen, welche unterschiedliche Anzahlen an Inventarplätzen bieten, stetig erweitern.
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Neben den spielerischen Experimenten liefern auch die vorhandenen Talentbäume genug Futter für probierfreudige Naturen. Aus gesamt acht zur Verfügung stehenden Seelen könnt ihr gleichzeitig drei von diesen mit eurem Charakter verbinden bzw. diese ausrüsten und weiterentwickeln. Die daraus resultierenden Talente werden mit Skill-Punkten erweitert und/oder bei einem Lehrmeister eurer Klasse gegen Bares aufgewertet. Auf diese Weise könnt ihr euch einen Charakter basteln, der eurer favorisierten Spielweise am nächsten kommt. Solltet ihr mal mit einer ausgerüsteten Kombination nicht zufrieden sein, könnt ihr diese gegen eine geringe Gebühr (Ingame-Gold, erspieltes Gold) komplett zurück setzten lassen und neue Seelen ausbauen. Dadurch habt ihr nicht nur einen immensen Spielraum bei der Charakter-Gestaltung, sondern auch immer wieder einen Anreiz eine vielleicht noch besser Kombination auszutüfteln.
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Optisch macht RIFT wirklich einiges her und besonders die Licht- Farb- sowie Effektspielereien wissen zu gefallen. Diese sind ebenso abwechslungsreich ausgefallen wie die verschiedenen Gebiete, welche es zu entdecken gilt. Auch in Sachen Figurendesign muss sich RIFT nicht verstecken! Schön detaillierte Charaktere mit ansprechenden Animationen wissen durchaus zu begeistern. Einzig etwas mäkelig sind wir, wenn wir so machen Abschnitten betrachten müssen, in denen matschige Texturen die Oberhand haben und auch gesamt etwas grob, bzw. kantig daher kommen. Wenngleich diese Bereiche Gott sei Dank eher selten vorhanden sind, so trüben sie doch das sonst grundlegend gelungene Gesamtbild. Sehr viel und sehr gute Abwechslung wird bei den zahlreichen als auch verschiedenen Gegnern geboten. Selbige sind sehr facettenreich und mit viel Fantasie sowie Liebe zum Detail in Szene gesetzt worden. Während es optisch glücklicherweise weniger zu Wiederholungen kommt, muss das verwöhnte Zocker-Ohr vorzugsweise Todesschreie von so manchem Gegner sehr oft ertragen. Vor allem die weiblichen Humanoiden neigen dazu vor allem ihr akustisches Ableben sehr theatralisch zu Besten zu geben; Wenn das mal keine Anspielung auf die reale Welt darstellt?
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Rein musikalisch wird das gesamte Gameplay sehr passend untermalt und vor allem haben die Macher sehr auf atmosphärische Harmonie geachtet. Bild und Ton weisen eine wahrlich gekonnte Symbiose auf, die selbst denjenigen gefallen dürfte, die sonst auf solche Aspekte ggf. weniger bis gar keinen Wert legen. Die Mischung ist wahrlich geglückt und weiß einfach zu gefallen! Plastisches Beispiel gefällig? Ihr taucht minutenlang unter Wasser, sucht den Meeresgrund ab, in der Hoffnung etwas Besonderes zu finden und dabei bemerkt ihr nicht, wie weit ihr euch schon vom Festland entfernt hat. Ihr taucht auf um Luft zu holen und genau in diesem Moment nimmt einen die visuelle sowie grandiose musikalische Unterstützung einfach nur gefangen, und man fühlt sich als Bestandteil dieser Welt, denn ihr blickt auf den Horizont und seht verschneite Berge sowie die Sonne, welche beim Aufgehen gerade die Bergspitzen mit ihren Strahlen küsst.
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Solche Momente gibt es wahrlich nicht wenige zu bestaunen, womit die gesamte Spielwelt sehr lebendig wirkt und euch noch mehr in seinen Bann zieht. Die Grafik an sich wirkt eher realistisch ohne es zu übertreiben - vorausgesetzt euer heimische Rechenknecht ist stark genug. Zwar wurde in den bisher eingespielten Patches einiges an der Performance verbessert, doch um in den vollen Genuss des Titels zu kommen sollte eure Maschine recht aktuell bestückt sein. Gegenüber unseren amerikanischen Kollegen haben wir einen - für manche unter euch soll das durchaus wichtig sein - Wehrmutstropfen zu beklagen. So wurde das Blut in den europäischen Versionen grün eingefärbt; Roter Lebenssaft ist bei uns nicht verfügbar.
You are not alone
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Wer trotz den vielen Rissen und Instanzen nicht genug vom Kämpfen bekommen kann, der kann sich selbstredend auch in die zahlreich vorhandenen PvP Gefechte stürzen. Zwar gibt es auch reine PvP-Server, doch auch auf den PvE-Servern ist PvP möglich und wird auch hinreichend praktiziert. Darüber hinaus stehen jedem Spieler auch die Kriegsfronten zur Verfügung, in welchen man sich mit anderen realen Mitspielern eine Schlacht sonders gleichen liefern kann. Jegliche Art von PvP wird darüber hinaus mit besonderen Belohnungen ausgezeichnet, die in Form einer eigenen PvP Währung, speziellen Items und auch Ingame-Erfolgen, daher kommen. Auch spezielle PvP-Seelen sind vorhanden, die euren Charakter mit etwas anderen Fähigkeiten ausstatten.
