Lest in unserem Test, warum Rockstar Games auch ganz hervorragende Spiele ohne dicke Autos und Waffen machen kann.
Pong-Evolution auf 360 Grad: Die NextGen-Grafik
Rockstar Games präsentiert Tischtennis
Ganz im Gegensatz zu den schier endlosen Spielwelten, mit denen Rockstar Games weltberühmt geworden ist, bietet "Tischtennis" eigentlich nur eine Halle, eine Tischtennisplatte, zwei Spieler und einen Ball. Um das Ganze jetzt auch NextGen-Grafik nennen zu können, hat man den Detailgrad der Akteure auf die Spitze getrieben: Die Sportler schwitzen realistisch und man kann in den immer wieder eingestreuten Nahaufnahmen jede einzelne Pore ihrer Haut erkennen. Ganz besonders lobenswert ist die Kleidung ausgefallen, da man hierfür extra eine völlig neuartige Klamotten-Physik eingeführt hat, welche absolut realistische Faltenwürfe der Sportler-Outfits möglich macht. Die Charaktere haben also nicht einfach eine T-Shirt-Textur auf die Brust geklebt bekommen, sondern tragen tatsächlich bewegliche Kleidung, die sich dynamisch zu den Bewegungen ihrer Träger verhält. Selbstverständlich sind auch die Animationen der Figuren sehr flüssig und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet worden. Doch trotz all der hochauflösenden Details bleibt die Optik des Spiels die meiste Zeit auf dem Boden: Wer "Tischtennis" nicht gerade auf einem HDTV-Gerät spielt, wird kaum einen Unterschied zu den Spielen der alten Generation feststellen können. Die musikalische Untermalung ist zwar ähnlich minimalistisch ausgefallen, jedoch auf dem gewohnt hohen Niveau eines Rockstar-Games. Die gut sortierten Ambient- Elektro-Klänge passen hervorragend zum Spiel und die großzügige Auswahl verschiedenster Tracks bietet auch nach längerem Spiel genügend Abwechslung.
