Abwechslungsarme und öde Massenkeilerei mit Gegnern aus der Klonfabrik und geschichtlichem Hintergrund.
Optisch eintönige Klopper-Arie
Samurai Warriors 3
Schaut man sich die einleitenden Filmsequenzen an, so wird anfangs noch das Feuer der Hoffnung geschürt, doch spätestens im Spiel erlischt dieses äußerst schnell. Gegner aus der Klon-Fabrik und ideenlos gestaltete Areale erwarten den Spieler, bei die Leistungsfähigkeit der Wii nicht wirklich ausgereizt wird. Zwar kommt es auch bei größerem Gegneraufkommen zu keinerlei Einbrüchen in der Bildrate, doch wirkt alles irgendwie steril und wenig plastisch. Schade, denn das altbekannte Problem der Spielreihe wurde auch im Falle von Samurai Warriors 3 nicht wirklich behoben. Selbst die streckenweise sehr nett anzusehenden Spezial-Musou-Attacken der Charaktere reißen das Ruder hier nicht wirklich herum und so bedarf es schon einer gewissen Imagination, um sich ohne gemischte Gefühle durch den Einheitsbrei zu kämpfen.
Musikalisch bekommen wir JPop/JRock von "Gackt" geboten, welcher mit den Songs "Zan" und "Setsugekka" gleich zwei Tracks beisteuert. Ansonsten erwartet uns auch hier das gewohnte Bild von treibenden Rhythmen, die das Spielgeschehen zwar passend untermalen, aber eben nicht als herausragend angesehen werden können. Außerdem bekommt der geneigte Spieler lediglich englische Sprachausgabe geboten, da es für eine deutsche Synchronisation wohl nicht gereicht hat. Doch ruhig Blut, denn aufgrund der Untertitel und deutschen Menütexte entgeht einem hierbei nichts.
