Die Action-Minigames machen anfangs Spaß, leiden später aber doch an der sehr ungenauen Steuerung.
Da wäre mehr drin gewesen
Schlag den Raab
Auf der Seite der freispielbaren Extras, die man mit seinen gewonnen Millionen erkaufen kann, sieht es schon weitaus düsterer aus. Zwei weitere kaufbare Charaktere sowie die Minispiele für die Minispiel-Arena, hier kann man lose und so oft man will die verschiedenen Wettbewerbe angehen, sind einfach zu wenig. Technisch ist Schlag den Raab eine völlig Gurke und wirkt wie im Schnelldurchgang dahin geschludert. Lachhaft animierte und undetaillierte Spielfiguren, stümperhaft inszeniertes Publikum und das wenige Drumherum der Show machen keinen sonderlich hochwertigen Eindruck. Hier und da ein paar Lichteffekte und nette Kameraschwenks hätten wahre Wunder bewirkt, das TV-Vorbild macht es möglich. Doch der dazugehörige Softwarependant ist leider emotionslos und hässlich.
Die Musikuntermalung wurde mit den Sounds der Sendung unterlegt und ist völlig zweckmäßig. Mehr habe ich eigentlich nicht erwartet. Mit dabei sind die deutschen Stimmen von Stefan, Elton und Matthias. Gerade der Moderator lässt selten dämliche Sprüche ab, die so schlecht sind, dass sie wieder witzig werden. Leider wirken auch die Sprachaufnahmen schnell dahin produziert und wenig professionell, abgesehen davon, dass sich die Kalauer recht zeitig wiederholen.
