Wer ein düsteres Action-Adventure mit richtig ekeligen Kreaturen sucht, der kann unbesorgt zugreifen.
Licht aus, Messer raus
Silent Hill: Homecoming
Gespeichert wird übrigens an speziell markierten Stellen, die schon Mal weit auseinander liegen können. Dafür gibt es jedoch Checkpoints, die uns relativ nah am Ort des Ablebens wieder ins Spiel werfen. Silent Hill: Homecoming ist also durchaus einsteigerfreundlicher geworden, zumindest im ersten Schwierigkeitsgrad, weswegen auch Serienneulinge direkt loslegen dürfen, obwohl ihnen viele Feinheiten der Reihe natürlich entgehen werden. Die werden sich vielleicht auch nicht darüber ärgern, dass Silent Hill: Homecoming viele seiner Grundwerte über Bord geworfen hat. Gleichzeitig dürfte es Greenhorns nicht auffallen, das viele Monster erneut ihren Auftritt bekommen haben. Zudem ist die überschaubare Feindauswahl zu bemängeln. Obwohl Silent Hill: Homecoming, wie bereits beschrieben, viel mehr auf Action setzt, kann man einigen Gestalten durchaus aus dem Weg gehen, indem man beispielsweise die Taschenlampe ausschaltet. Den teils beeindruckenden Bosskämpfen kann man allerdings nicht ausweichen. Leider fällt gerade hier die etwas träge Steuerung auf, die für unnötige Fehlversuche sorgt. Zudem muss man festhalten, dass die deutsche Version nur gekürzt auf den Markt gekommen ist. So kann man keine Finishing-Moves bei menschlichen Gegnern ausführen, während einige Zwischensequenzen durch andere Kameraeinstellungen angepasst wurden.
