Sonic Colours im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Ein Fest für Sonic-Fans und sicherlich einer der schönsten und buntesten Titel auf der Wii. Dr. Eggman gehts an den Kragen!

Mit Items durch die Luft schweben oder im Boden graben

Sonic Colours Sonic Colours Mit Alienkräften ausgestattet kann sich Sonic nochmals selbst aufpimpen. Die sogenannten Wisps liegen gut verstreut in den Leveln umher und sind manchmal spielentscheidend, häufig aber auch alternativ einsetzbar. In einem Kuchenlevel etwa kann man sich mit dem Bohrerwisp in den Boden rammen und so einige Feinde umgehen, indem man sich unter ihnen durchbohrt. Später gibt es aber auch Flug- und Angriffwisps und einen Turbo. Diese Kräfte, die Eggman den Aliens entziehen wollte, werden ihm am Ende also doch zum Verhängnis.

Technik, Mehrspieler und Steuerung

Sonic Colours Sonic Colours Technisch lässt sich wenig kritisieren. Der superschnelle Flitzer ist kunterbunt ausgefallen, überzeugt mit schönen Cutscenes, wundervoll animierten Hintergründen und einer Bandbreite an Effekten, die man der Wii fast nicht zutraut. Zugegeben: Als Anfänger wird man von der Geschwindigkeit des Titels vielleicht überrascht sein, mit ein wenig Übung jedoch klappt das schnell sehr gut. Nervig sind dennoch die häufigen Perspektiv-Wechsel, die zwar toll aussehen, aber nun mal verwirren. Wii-typisch läuft das ganze natürlich vollkommen flüssig ab, kommt ohne irgendwelches Flimmern und Framedrops aus und macht einfach Spaß. Einzig das Menü ist recht trist ausgefallen und wirkt, im Vergleich zum Rest des Spiels, recht altbacken und pixelig.

Sonic Colours Sonic Colours Gesteuert wird Sonic auf drei verschiedene Weisen: Die erste Option ist Wii-Mote und Nunchuck, wobei der Stick des Nunchucks die Richtung vorgibt und mit A und dem Trigger gesprungen und interagiert wird. Für Spezialwisps (Bohrer, Fliegen, Laser, usw.) muss man die Wiimote schütteln - glücklicherweise die einzige Bewegung, die man ausführen muss. Keine Panik, mehr "Gefuchtel" gibt es nicht. Wer einen Classic-Controller hat, kann diesen auch anschließen, da übernehmen die Schultertasten sogar das Fuchteln - also perfekt für Coregamer-Potatoes! Außerdem wird auch noch das alte Pad von GameCubes unterstützt.

Sonic Colours Sonic Colours Insgesamt ist die Steuerung intuitiv und gut, nur den Anschluss bei besagten Perspektivwechseln kriegt man nicht immer hin. Man muss übrigens nicht zwangsläufig allein Spielen. Im Sonic-Retrocenter kann man zusammen mit einem Partner, der dann Tails oder einen Mii durch die Level steuert, einige Zusatzkarten spielen. Witzig, denn einige Moves kann man nur zusammen starten. Wer nicht der Freund von wirklich kooperativem Gameplay ist, kann seinen Kumpel aber auch Stunnen und in den Abgrund werfen.

Übrigens ist das Spiel fast komplett vertont worden. Doof: Leider nur auf Englisch und Japanisch. Wer dieser Sprachen mächtig ist, wird die Videosequenzen sicherlich genießen und bei all den Anspielungen und schrägen Witzen Spaß haben, jüngeres Publikum (das ja auch die Zielgruppe darstellt) wird dadurch aber nicht angesprochen. Da helfen auch die Untertitel nicht weiter...

Meinung

Wertung zu Sonic Colours (Wii)

Wertung:

8.8 /10
Pro & Contra
mit fünf Planeten, einem Extralevel und den Koopleveln sehr umfangreichdank Wisps und Items ist der Wiederspielwert enormeigene Highscores und Bestzeiten, die es zu schlagen giltlustige Story (... aber nicht auf Deutsch!)
Steuerung nicht optimalhäufige Perspektivwechsel verwirren teilweiseSprachausgabe nur auf Englisch und Japanisch
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