Space Rangers 2: Dominators im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Nur selten gibt es solch umfangreiche und komplexe Games zu kaufen, bei gleichzeitig so guter Spielbarkeit.

Sterne und Planeten

Space Rangers 2: Dominators Space Rangers 2: Dominators Jedes Sonnensystem besteht aus einem Stern im Zentrum und den ihn umkreisenden Planeten. Die Raumstationen im System kreisen nicht um den Stern sondern nehmen eine fixe Position ein, können sich aber im Bedarfsfall auch bewegen, beispielsweise wenn sie angegriffen werden. Mit seinem Raumschiff kann man auf Planeten ebenso landen wie auf Raumstationen. Je nach Planet herrscht auf ihm eines der fünf möglichen politischen Systemen, also eine Anarchie, eine Diktatur, eine Monarchie, eine Republik oder eine Demokratie. Ebenso existieren drei verschiedene Wirtschaftssysteme, was sich auf die angebotenen und benötigten Waren dort auswirkt, je nachdem ob es sich um einen landwirtschaftlichen, einen gemischten oder einen industriellen Planeten handelt. Allen gemein ist, dass es ein Regierungsgebäude, einen Ausrüstungsladen, ein Handelszentrum, ein Informationszentrum und einen Hangar gibt. Sehr angenehm im Vergleich mit ähnlichen Spielen ist es, dass man sich die Preise für die gehandelten Waren nicht merken muss, denn die vorhandenen "Daumen oben" und "Daumen unten" Icons zeigen uns auf den ersten Blick ob wir beim Handel mit entsprechender Ware einen Gewinn oder Verlust zu erwarten haben.

Space Rangers 2: Dominators Space Rangers 2: Dominators Die Sonnensysteme wiederum sind auf der Galaxienkarte zusammengefasst, anhand derer wir auch die Sprungtore zwischen den Systemen benutzen können. Schneller als die Sprungtore sind die schwarzen Löcher, welche uns direkt durch den Hyperraum führen. Sie stellen wie die Sprungtore eine direkte Verbindung zwischen zwei Systemen dar. Doch meist ist nicht bekannt wohin sie führen und wollen erst erforscht werden, und sie sind nicht permanent vorhanden, tauchen auf und verschwinden ebenso plötzlich. Darum empfiehlt es sich die News auf den Planeten zu lesen, welche uns das Auftauchen und unter Umständen auch den Zielort der schwarzen Löcher verraten. Das gefährliche an ihnen aber ist der Hyperraum, in dem man auf eine unheimliche Zivilisation trifft die sich im Dauerkrieg mit allem und jedem zu befinden scheint was ihnen vor die Rohre kommt. Zudem haust im Hyperraum der Herrscher der Dominatoren, ein kaum bezwingbarer Gegner dem man lieber aus dem Weg geht.

Viren und Drogen

Und als wäre damit das Gameplay nicht schon komplex genug, gibt es im Spiel auch die unterschiedlichsten Krankheiten die man sich einfangen kann, sowie eine ganze Litanei an Stimulanzien bzw. Drogen. Die einfachste Unpässlichkeit die man sich einfangen kann stellt die Blindheit dar, aber auch so abartige Dinge wie heiliger Fanatismus oder die bittere Pelenosha können uns befallen. Der davon betroffene ist nicht mehr in der Lage mit elektrischen Systemen umgehen zu können. Gerne genommen dafür ist der neue Molison, offensichtlich ein Virus welcher den hormonellen Austausch intensiviert und so zu gesteigerter Zielgenauigkeit und Manövrierfähigkeit führt. Gleichen Effekt hat der Maloq-Sischa, eine Droge die sehr schnell abhängig macht, woraufhin sich die Wirkung ins Gegenteil umkehrt. Das gilt generell für die meisten Stimulanzien, dass sie irgendwelche Fähigkeiten verbessern, meist aber nur kurzzeitig und bei Überdosierung muss man mit üblen Nebeneffekten rechnen.

Planetenkämpfe

Space Rangers 2: Dominators Space Rangers 2: Dominators Wie schon weiter Vorne im Text erwähnt, erhält man die Erlaubnis an Planetenkämpfen teilzunehmen ausschließlich von der Regierung des jeweiligen Planeten. Bei den Kämpfen handelt es sich um astreine Echtzeitstrategiekämpfe mit komplett eigenem Interface und eigens gestalteter Bedienung. Gekämpft wird mittels Roboter und Geschütztürme, die im Detail erst entworfen werden müssen bevor wir sie zum Einsatz bringen können. Jeder Roboter besteht aus den vier Elementen Hülle, Chassis, Modul und Waffen. Einfacher zu konstruieren sind die Geschütztürme, dafür ist ihre Anzahl stark begrenzt, denn sie können nur an den dafür vorgesehenen Plätzen aufgestellt werden. Die Roboter können wir entweder vollautomatisch in die Schlacht ziehen lassen, oder sie manuell steuern, je nachdem wie es uns am günstigsten erscheint. Sie sind auch in der Lage zu patrouillieren und die einzigen Einheiten die feindliche Gebäude einnehmen können, in denen wir weitere Roboter herstellen können. Ebenso können wir sie abstellen um unsere Gebäude quasi automatisch zu verteidigen. Gebäude bauen ist nicht nötig, es werden ausschließlich die vorhandenen benötigt. Ein Planetenkampf gilt als gewonnen sobald wir alle Gebäude und Einheiten der Dominatoren vernichtet haben. Scheint uns ein Kampf aussichtslos, können wir uns auch zurückziehen, was unter Umständen die klügere Wahl ist, bevor man sein virtuelles Leben verliert.

Meinung

Wertung zu Space Rangers 2: Dominators (PC)

Wertung:

8.8 /10
Pro & Contra
Immenser Funktionsumfanglässt dem Spieler tatsächlich alle Freiheitenextremer Suchtfaktorangenehme Musikuntermalung die nicht nervttrotz seiner Komplexität relativ intuitiv zu bedienenein Intro zum immer wieder ansehen
Erfordert eine gewisse Einarbeitung bis man alle Features optimal nutzen kannnicht für Einsteiger ins Genre geeignetmaximale Auflösung liegt bei "nur" 1024x768 Pixel
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