So einfach und süchtig machend das Spiel auch ist, ein wenig mehr Abwechslung wäre toll gewesen.
Jadeköpfchen ohne Mehrspieler
Spannende Abenteuer: Die vergessenen Ruinen
Auf eurer Reise scheint es nicht genug zu sein, dass ihr verschiedenste Objekte in z.T. sehr unübersichtlichen Bildern finden sollt. Eine weitere Herausforderung besteht darin gesamt 17 Jadefiguren und 17 Maya-Glyphen zu finden. Diese verstecken sich noch heftiger in den Szenarien als die vorgegebenen Gegenstände. Dazu kommt, dass nicht jedes Level bzw. jeder Abschnitt ein solches Geheimnis birgt. Wichtig sich diese beiden Geschichten allemal, ermöglichen sie es euch doch nach dem Finden einer bestimmten Anzahl einen weiteren, wenn auch Singleplayer, Bereich zu betreten - das "Unendlich Suchspiel" - und auch die Minispiele werden damit außerhalb der Sucherei freigespielt und sind damit, wann immer ihr Lust habt, anwählbar. Schade ist, dass es keine Option gibt, dass man sich mit anderen Spielern messen kann; Sämtliche Suchaktionen müssen alleine vollzogen werden.
Was für ein Durcheinander
Spannende Abenteuer: Die vergessenen Ruinen
Augenscheinlich war man der Ansicht, dass man es euch gescheit schwer machen muss oder es ist einfach nur eine Kampfansage an euer Ego - nehmt es einfach, wie ihr wollt. Es ändert nichts an der Tatsache, dass die Szenarien in denen ihr suchen müsst, unterschiedlich sind, sich nach einer Zeit wiederholen, aber immer hübsch chaotisch und durcheinander sind. Spielt ihr auf dem DSLite oder dem DSi werdet ihr trotz der Unordnung keine Probleme haben sämtliche Items zu finden. Durch den recht hohen Detailgrad der Objekte gibt es diesbezüglich nichts zu meckern. Die Bilder wissen zu gefallen und beweisen, wie ein ordentliches Wimmelbild auszusehen hat. Lediglich Spieler mit einem alten DS könnten dann und wann verzweifelt sein, da der Bildschirm - im Vergleich - recht dunkel erscheint und gerade in höhligen Bereiche, im Dschungel bzw. bei generell dunklen Bildern ist das Erkennen von kleinen Items, wie z.B. einer im Kaktus versteckten Biene, nicht gerade einfach. Dies darf dem Spiel allerdings nicht angelastet werden, denn selbiges bietet eine saubere als auch ordentliche Optik. Gespielt wird auf dem Touchscreen, alle relevanten Infos, Statistiken, usw. sind auf dem oberen Screen stets im Blick.
Passend dazu auch die Steuerung, welche - wie sollte es auch anders sein - rein durch bzw. über den Touchpen erfolgt. Die Reaktion ist hervorragend und gibt keinen Grund zu meckern, egal ob in den Suchbildern oder bei dem Erledigen der Minispielchen, wo u.a. auch der Faktor Zeit eine Rolle spielt. Einzig die Musik ist etwas, sagen wir, "tüdelig" ausgefallen und nach einer Weile nervt die akustische Untermalung einfach nur - das ist fast schlimmer als in einem Fahrstuhl mit Berieselung festzustecken. Am besten ist, die Musik einfach ausschalten - dann gibt es nichts, was einem auf den Wecker gehen kann.
