Indie Pass: Abo-Modell für Indie-Spiele vorgestellt, aber Gamer sind skeptisch

News David Fabricius
Indie Pass: Abo-Modell für Indie-Spiele vorgestellt, aber Gamer sind skeptisch
Quelle: Indie Pass

Ein neuer Indie-Abo-Dienst steht vor dem Start, der Indie Pass. Erste Reaktionen aus der Community fallen jedoch anders aus als erwartet.

Für 6,99 Dollar im Monat sollt ihr Zugriff auf eine Auswahl an Indie-Spielen erhalten, der Indie Pass macht es möglich. Der Start ist für den 13. April geplant. Doch statt Vorfreude liegt ein leiser Zweifel in der Luft. Bei einem Abo, das schon seit vielen Jahren existiert, gibt es bald Nachschub. The Eternal Life of Goldman kommt im Xbox Game Pass. Die Demo könnt ihr bereits testen.

Indie Pass: Bezahlmodell überzeugt viele nicht

Zum Launch umfasst der Indie Pass rund 70 Spiele, hauptsächlich aus dem Katalog von indie.io. Weitere Entwickler sollen folgen. Bezahlt werden diese nicht klassisch pro Verkauf, sondern danach, wie viel Zeit Spieler mit ihren Titeln verbringen.

An dieser Stelle wird es kritisch. Viele sehen darin ein Problem für kürzere oder abgeschlossene Spiele, die nicht darauf ausgelegt sind, Spieler lange zu binden. Auch der grundsätzliche Gedanke stößt auf Widerstand. Indie-Spiele sind oft ohnehin günstig, weshalb viele lieber direkt kaufen, statt ein weiteres Abo abzuschließen. Dazu kommen bekannte Punkte, die sich durch die Branche ziehen. Ein zusätzlicher Launcher, weniger Besitzgefühl und die wachsende Zahl an Abos sorgen bei vielen für Zurückhaltung.

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Zwischen Sichtbarkeit und Skepsis

Ganz einheitlich fallen die Reaktionen nicht aus. Einige sehen im Indie Pass auch eine Chance, neue Spiele zu entdecken, die sonst untergehen würden. Das betont auch Indie Pass selbst. Laut Verantwortlichen kämpfen viele Indie-Entwickler mit fehlender Sichtbarkeit, da ständig neue Spiele erscheinen. Ein kuratierter Dienst könnte dabei helfen, diese Projekte besser hervorzuheben.

Meint ihr, dass dieses Modell funktioniert oder seid ihr auch bei der kritischen Seite? Ich selbst habe die Befürchtung, dass viele kleine Entwickler dann generische Spieler mit fester Bindung favorisieren und uns kaum kurze Abenteuer mit Herz bescheren. Deswegen kann ich die Meinung einiger Leute nachvollziehen.

Quelle: PC Gamer

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