Take-Two verkündet famose Zahlen für das Geschäftsjahr 2026. GTA 6 ist noch nicht einmal erschienen und soll das nächste Jahr erst richtig antreiben.
Take-Two Interactive geht mit viel Rückenwind in das GTA-6-Jahr. Das Unternehmen meldete für das Geschäftsjahr 2026 Net Bookings von 6,72 Milliarden Dollar und lag damit sehr weit über seiner ursprünglichen Prognose. Grand Theft Auto 6 ist in diesen Zahlen noch gar nicht enthalten. Rockstars nächster Blockbuster soll erst am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen und dürfte das Geschäftsjahr 2027 noch einmal heftig beeinflussen.
Take-Two übertrifft die eigene Prognose
CEO Strauss Zelnick spricht in der Finanzmeldung von einem außergewöhnlich starken Geschäftsjahr 2026. Take-Two kam auf 6,72 Milliarden Dollar Net Bookings, rund 750 Millionen Dollar mehr als ursprünglich erwartet. Jedes Label des Unternehmens habe die internen Erwartungen übertroffen. Hervorgehoben wurden NBA 2K, Zynga und Grand Theft Auto.
NBA 2K erzielte laut Take-Two Rekordwerte bei Net Bookings und wiederkehrenden Ausgaben. Zynga erreichte den höchsten Stand seit der Übernahme durch Take-Two im Jahr 2022. Auch Grand Theft Auto blieb vor GTA 6 ein starker Faktor, getragen durch die bestehende Reihe und einer beständigen Community. Natürlich hängt enorm viel an GTA 6, aber die Zahlen zeigen, dass das Unternehmen bereits vorher auf mehreren Säulen steht. Sportspiele, Mobile-Titel, Live-Service-Umsätze und Rockstars bestehendes Portfolio liefern genug Schub, um ein Rekordjahr vorzubereiten.
Für das laufende Geschäftsjahr 2027 erwartet Take-Two Net Bookings zwischen 8,0 und 8,2 Milliarden Dollar. Außerdem rechnet das Unternehmen mit einem operativen Cashflow von über einer Milliarde Dollar. Das zeigt, wie stark GTA 6 bereits in den Erwartungen steckt. Übrigens wünschen sich Fans von Rockstar diese 10 Features zu GTA 6 Online.
GTA 6 ist der große Hebel, aber Mobile bleibt extrem wichtig
Im Geschäftsjahr 2026 kamen rund 3,33 Milliarden Dollar des Umsatzes aus Mobile. PC, Konsole und Sonstiges lagen zusammen in einer ähnlichen Größenordnung. Bei den Net Bookings entfielen 3,30 Milliarden Dollar auf Mobile, während PC und Konsole zusammen etwas darüber lagen. Das zeigt, wie stark Zynga für Take-Two inzwischen ist. Viele Spieler denken bei Take-Two zuerst an Rockstar, GTA, Red Dead Redemption, NBA 2K oder Borderlands. Rein geschäftlich ist Mobile aber längst kein Nebenbereich mehr. Zynga macht Take-Two stabiler, weil mobile Live-Service-Spiele regelmäßiger Geld einspielen können als einzelne große AAA-Releases.
GTA 6 könnte dieses Gleichgewicht trotzdem verschieben. Take-Two dürfte den erwarteten Geldstrom aber nicht nur für laufende Projekte nutzen. Zelnick spricht auch davon, wertsteigernde Übernahmen und Investitionen in Technologie zu verfolgen. Das heißt nicht automatisch, dass Take-Two bald ein großes Studio kauft. Aber das Unternehmen signalisiert, dass es nach dem GTA-6-Schub handlungsfähig bleiben will.
Das Portfolio ist ohnehin schon breit. In der offiziellen Pipeline stehen neben GTA 6 unter anderem NBA 2K27, WWE 2K27, PGA Tour 2K27, Judas, Project Ethos, neue Zynga-Titel und die nächste BioShock-Iteration. Was sagt ihr zu den Zahlen von Take Two? Habt ihr erwartet, dass diese selbst ohne GTA 6 bereits so hoch sind?
Quelle: Insider-Gaming
