Drei spielbare Charaktere, abwechslungsreiches Gameplay und jede Menge Extras.
Jede Menge schöner Extras
SpongeBob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen Krabbe
Insgesamt neun Levels, die alle nochmals in Abschnitte unterteilt sind, erwarten euch bei diesem Traumabenteuer, die ihr abwechselnd mit einem der drei Charaktere spielt. Die Anzahl mag sich zwar nicht viel anhören, doch da jeder Level erfreulicherweise groß ausgefallen ist, habt ihr schon eine Weile zu tun, bis ihr den Story-Modus durchgespielt habt. Doch mit diesem alleine ist es nicht getan, denn "Spongebob Schwammkopf: Kreatur aus der Krossen Krabbe" bietet euch drei weitere Modi an: Freies Spiel, Bonusspiele und Extras. Beim Freien Spiel habt ihr die Möglichkeit einen beliebigen Traum aus dem Story-Modus erneut zu spielen. Lohnen tut sich eine weitere Runde allemal, denn jeder Level beinhaltet sehr viele Sammelobjekte, die ihr dann im Z-Shop gegen Extras eintauschen könnt oder sogar Bonus-Endlevel freischaltet - hierfür müsst ihr aber Patricks und Planktons Schlafsamen in jeder Welt finden. Die euch in diesem Spiel angebotenen Extras können sich auch sehen lassen, denn neben Bildern, Grafiken und Musik könnt ihr nämlich auch neue Varianten von Bonusspielen und Cheats freischalten, wie beispielsweise ein Spongebob Kostüm für Plankton.
Bonusspiele
SpongeBob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen Krabbe
An Bonusspielen stehen euch, nachdem ihr diese im Story-Modus freigespielt habt, insgesamt vier zur Verfügung, die alle zudem nochmals in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen unterteilt sind. In "Schrottsortierung" müsst ihr in der Rolle von Spongebob Magneten bewegen und aktivieren, um den farbigen Schrott in die passenden Tonnen zu sortieren. In "Meteorwahnsinn" sind eure bzw. Patricks Schieß- und Drückkünste gefragt, denn hier gilt es die Asteroiden abzuschießen, indem ihr auf sie zielt und dann die Taste drückt, die auf dem jeweiligen Raumfels zu sehen ist. In "Hüpfburger" müsst ihr in der Rolle von Plankton innerhalb eines Zeitlimits so viele Objekte wie möglich einsammeln, ohne dabei von dem schlafenden riesengroßen Burger entdeckt zu werden - andernfalls macht sie euch nämlich platt. Zu guter Letzt gibt es noch das Minispiel "Durchrütteln" in dem ihr es erneut als Plankton mit dem Burger zu tun bekommt. Diesmal hat sich die Boulette aber vor euch in einem Gebäude versteckt und um sie aus ihrem Versteck zu holen müsst ihr die Tastenfolge nachbilden, die ihr auf dem Stockwerk sieht, denn so könnt ihr Stockwerk für Stockwerk das Gebäude zerstören und sobald auch der letzte zusammengekracht ist, kommt der Burger endlich heraus. Eine kurze, aber dennoch gute Unterhaltung bieten alle vier Minispiele und dank der verschiedenen Schwierigkeitsstufen sind sie auch manchmal recht knifflig zu meistern.
Einiges hui, anderes pfui
SpongeBob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen Krabbe
Sowohl Patrick als auch Plankton präsentieren sich optisch wie stimmlich sehr überzeugend. Vor allem der Seestern, der in Unterhose, einem wabbelnden Bauch und superklugen Sprüchen daherkommt, ist richtig gut getroffen. Dagegen ist der gelbe Schwamm mit einer überhaupt nicht passender und nur nervender Stimme, viel zu sehr kantig geratener Darstellung und einer immer gleichen Mimik - nämlich einem Dauergrinsen - überhaupt nicht gelungen. Da bringt auch seine unterhaltsame kurze Hip Hop Tanzeinlage bei erfolgreichem Missionsabschluss oder das Trällern eines Liedes während einer Aufgabe nichts; dieser Schwamm ist einfach von der Optik und Stimme her voll daneben gegangen. Wenig gelungen ist zudem auch die Steuerung, die einfach zu schwammig ausgefallen ist, was sich vor allem bei den Greifmissionen von Spongebob und den Hüpfaufgaben von Plankton bemerkbar macht. Und richtig ärgerlicherweise können im Spiel gelegentliche Kameraprobleme, Programmfehler oder gar Komplettaufhänger vorkommen, was der Spielfreude natürlich einen Abbruch tut. Die musikalische Untermalung der jeweiligen Traumwelten ist erfreulicherweise richtig gut gelungen und so ertönen passend zum Thema rasante, ruhige oder flotte Töne, die auch mit dem entsprechenden Sound unterstrichen wurden. Schade ist, dass das Spiel insgesamt zu leicht ausgefallen ist. Mit extrem vielen Rücksetz- und Speicherpunkten gehen auch die etwas kniffligen Spielpassagen für Kinder und erst recht für Erwachsene viel zu leicht von der Hand.
