Ihr seid die letzte Hoffnung der Menschheit und müsst mit Edge und Co. das unendliche Sternenmeer bereisen.
Unendliche Weiten des Alls
Star Ocean: The Last Hope
Ihr taucht auf der langen Reise in eine phantastisch Welt einzigartiger Planeten und deren Flora & Fauna ein. Vielmals erinnern die epischen Reisen an "Herr der Ringe" und liefern herrliche Panoramabilder von mit immergrünen Wiesen, kalten und braunen Höhlen, schneeweißen Bergen, wunderschönen antiken Städten und einigen herrlichen Sandstränden. Für thematische Abwechslung im Fantasy-Alltag ist somit bestens gesorgt und dank einiger Weltraumstationen und eurem Raumschiff verliert man die eigentliche Thematik auch nicht aus dem Auge. Innerhalb der Siedlungen und Städte versorgt man sich mit neuesten Informationen, vor allem neuem Reiseinventar sowie einigen Nebenquests. Diese werden meist auf den Reisen zu den nächsten Zielorten erledigt, welche durch mehr oder weniger unwegsames Terrain führen. Eine Detailkarte sowie die Minimap auf dem Bildschirm sorgen für Orientierung und zeigen auf, wo sich ein Ausgang zum nächsten Gebiet befinden könnte. Abenteurer und Entdeckernaturen werden aber eh jeden Winkel nach Kräuter, Erzen und Schatzkisten absuchen.
Star Ocean: The Last Hope
Die riesigen weitläufigen Terrains bergen neben den Schätzen aber vor allem lange und bisweilen extrem langweilige Laufwege, denn die Pflanzenwelt ist recht mager und ziert nur spärlich den dürren Boden. Auch die Fauna, auf dem Papier mit 150 verschiedenen Kreaturen daherkommend, haut keinen so richtig vom Hocker. Altbekannte Tier-, Schleim- und Blechmonster taumeln durch die Ebenen. "Star Ocean" könnte durchaus atmosphärischer wirken, wenn etwas mehr Leben im Detail stecken würde, das Feindaufkommen nicht so gering und die Details weitläufiger wären sowie die Sounduntermalung über dem Durchschnitt hinaus kommen würde. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Kamera, die zwar unglaubliche Bilder einfangen kann, aber vor allem in engeren Abschnitten wie innerhalb der Gebäude sehr störrisch daher kommen kann. Da möchte man nur schnell die blitzende Schatzkiste plündern und kommt einfach nicht an das begehrte Objekt heran, weil das Bild wild hin- und her ruckt. Ebenfalls ärgerlich ist je nach Umgebung ein heftig aufkommendes Kantenflimmern, vor allem wenn dunkle Detailtexturen die Wände oder Treppen zieren. Somit überzeugt "Star Ocean" durch bildgewaltige Szenen, die aber im Detail nicht über technische Schwächen hinweg täuschen können.
