Auf dem Feld der Echtzeitstrategie erleben wir augenblicklich so manches Experiment auf den HD-Konsolen.
Mit dem Wetter spielt man nicht
Stormrise
Als die Menschheit versucht hat das Wetter zu kontrollieren, ist dieses Vorhaben, wie die Steuerung von Stormrise, natürlich völlig in die Hosen gegangen. Aus diesem Grund bekommen wir es mit zwei Parteien zu tun. Während sich die einen in den Untergrund zurückgezogen haben und dort ihre Technik immer weiter entwickelten, suchten die anderen ihr Glück an der Oberfläche und bauten hauptsächlich ihre psychischen Fähigkeiten aus, was die zwei unterschiedlichen Gruppen ergibt. Hier stehen sich also Technik und Psyche gegenüber, die Staatsmacht gegenüber den Rebellen. Am Ende macht dieser Umstand bis auf die Optik nicht unbedingt einen großen Unterschied aus.
Stormrise
Immerhin sind die Zwischensequenzen sowie das Intro recht gut gelungen. Allerdings wird man so plötzlich und ohne Erklärung ins Spiel geworfen, weswegen man nicht mal ansatzweise versteht, warum man denn eigentlich kämpft. Das reimt man sich erst mit der Zeit und im Laufe der Kampagne zusammen. Ein wenig besser als der Rest des Spiels funktioniert übrigens der Online-Multiplayer, da jeder Spieler mit der vermurksten Steuerung zurecht kommen muss. Die bekannten Spielvarianten erlauben uns mit bis maximal acht Spielern an den Start zu gehen.
Stormrise
Während man sich etwas über die qualitativ sehr bescheidene, deutsche Sprachausgabe ärgert, erblickt man auf grafischer Ebene wenig detaillierte und vor allem graue Schlachtfelder. Die Texturqualität könnte besser sein und auch auf schöne Spezialeffekte muss weitestgehend verzichtet werden. Immerhin sind die Truppen ganz nett animiert. Ansonsten kann man Stormrise noch vorhalten, dass das Spielgeschehen bei größerem Truppenaufkommen ins Ruckeln geraten kann. Ob man sich das Spiel auf der Xbox 360 oder der PlayStation 3 gibt, ist indes völlig egal, da man Unterschiede mit der Lupe suchen muss.
