Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Ein neuer Wind weht durchs Brisendorf

Test Marie-Theres Ottowitz Annika Menzel
Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Ein neuer Wind weht durchs Brisendorf
Quelle: Marvelous

Mit Story of Seasons: Grand Bazaar liefert uns Marvelous ein weiteres Remake, diesmal vom fast gleichnamigen Original aus der Harvest-Moon-Reihe. Im Test kann das Spiel nur teilweise begeistern.

Mit Story of Seasons: Grand Bazaar beschert uns Marvelous ein neues Remake aus dem zuvor als Harvest Moon bekannten Franchise. Das Spiel, was 2008 noch für den Nintendo DS erschienen ist, soll ab dem 27. August 2025 in neuem Design, aber mit dem altbekannten Charme auf der Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 und Steam erhältlich sein.

Wir haben die Farm- und Lebenssimulation genauer unter die Lupe genommen und beantworten die Frage, ob sie in der großen Welt der Farming-Sims überhaupt noch mithalten kann.

Willkommen im Brisendorf

Ihr schlüpft in die Rolle eines Bauers oder einer Bäuerin, welche/r neu ins Brisendorf zieht, um dort den alten Bauernhof zu übernehmen. Schon gleich zu Beginn wird euch die nicht ganz so kleine Aufgabe zugetragen, den Basar des Dorfes wieder in seiner alten Pracht erstrahlen zu lassen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Dieser soll einst einer der Größten der Welt gewesen sein und ist nun nur noch ein Schatten seiner selbst - wenige Besucher, noch weniger Stände und stattdessen viel Gestrüpp.

Die Fußstapfen sind groß, denn die vorherige Bäuerin soll einen beachtlichen Beitrag zum Erfolg des Wochenmarktes geleistet haben. Verkauft werden kann hier prinzipiell alles: von der Ernte über zubereitete Gerichte bis hin zu gepflückten Blumen - man findet immer einen Abnehmer.

Ein ganz besonderer Hit sind wir auch bei den zahlreichen Dorfbewohnern, welche sich von unserer Ankunft besonders viel versprechen. Insgesamt ist es eine nette Geschichte, von welcher man auch nicht gleich am Anfang erschlagen wird, denn einige Details dürfen wir auch erst im Verlauf des Spiels gemeinsam mit unserem Charakter herausfinden.

Das Brisendorf liegt nicht weit von eurem Hof entfernt. Auf der Karte könnt ihr sehen, wo sich die anderen Bewohner rumtreiben. Datenschutztechnisch schwierig, aber sehr praktisch. Quelle: PC Games Das Brisendorf liegt nicht weit von eurem Hof entfernt. Auf der Karte könnt ihr sehen, wo sich die anderen Bewohner rumtreiben. Datenschutztechnisch schwierig, aber sehr praktisch.

Freunde gesucht! Und vielleicht auch mehr?

Ein großer Teil des Spielerlebnisses besteht aus der Interaktion mit den anderen Bewohnern von Brisendorf. Die Auswahl an Charakteren, mit welchen wir Freundschaften aufbauen können, ist hierbei beachtlich: Ganze 25 Personen können wir mit verschiedensten Geschenken überschütten und Aufträge für sie erfüllen, damit sie uns mögen und ihre Geschichten irgendwann mit uns teilen.

Die Anzahl an NPCs, mit denen wir generell sprechen können, ist aber noch um einiges höher, was zu einer lebendig wirkenden Kleinstadt beiträgt. Die Persönlichkeiten sind hierbei recht liebevoll und vielfältig gestaltet und wir hatten nie das Gefühl, mit einer exakten Kopie in anderer Pixelanordnung zu sprechen. Etwas weniger abwechslungsreich gestalten sich die Dialoge - besonders zu Beginn der Geschichte.

Das gesamte Dorf wirkt etwas besessen von dem Basar und spätestens nach dem fünften "Willkommen, unser Basar sieht noch etwas traurig aus, aber jetzt bist ja du da" fühlten wir uns bereit, wieder nach Hause zu gehen.

Das wird aber im Verlauf des Spiels viel besser: Lernen wir die Bewohner erstmal richtig kennen, erzählen sie uns auch immer persönlichere Dinge. Lediglich an Tagen mit besonderen Events im Dorf scheint dann wieder keiner was anderes mehr im Kopf zu haben.

Besonders gefallen haben uns hierbei auch die Verbindungen zwischen den Dorfbewohnern. Niemand existiert nur für sich, sondern hat familiäre, freundschaftliche oder berufliche Verbindungen zu anderen NPCs. Das Entwicklerteam nutzt das geschickt, um zu verhindern, dass wir uns einfach einen Lieblingscharakter aussuchen und uns dann nur noch auf ihn stürzen.

Denn um die Freundschaft mit einem Bewohner voranzutreiben, müssen wir auch die Personen in seinem Umfeld besser kennenlernen. Auch an Heiratskandidaten spart das Spiel nicht.

Bildergalerie

Aus insgesamt zwölf Kandidaten - sechs männlich und sechs weiblich - dürfen wir uns einen Partner oder eine Partnerin aussuchen und später auch ein Kind großziehen. Auch in diesem Story-of-Seasons-Teil soll gleichgeschlechtliche Ehe wieder möglich sein und im Sinne der Inklusion kann man in Grand Bazaar zu Beginn des Spiels zwischen drei verschiedenen Pronomen wählen - sogar unabhängig von Aussehen und Stimme.

  1. Seite 1 Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Brisendorf & die Bewohner
  2. Seite 2 Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Alltag auf der Farm
  3. Seite 3 Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Mühlen, Naturgeister & Grafik
  4. Seite 4 Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Spielgefühl & Fazit
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk