Die Affen rollen ganz klassisch, steuern sich aber revolutionär! Nur spielt es sich auch wirklich gut?
Partyspaß für bis zu 4 Spieler
Schlag einen Homerun
Neben den ganzen Solomissionen, welch zugegebenermaßen durchaus den Blutdruck steigern können, stehen satte 50 Minispiele zum Dampfablassen zur Verfügung. Der Variantenreichtum ist üppig und versucht die Steuerungsmöglichkeiten der Wii-Remote vollkommen auszunutzen. Es wird geschwunden, auf dem Bildschirm gezielt, geschüttelt und geschlagen. Einige wenige Spiele erfordern zusätzlich den zweiten Teil des Controllers, so dass ihr die Nunchuck-Erweiterung parat halten solltet. Wie üblich könnt ihr die Partyspiele mit bis zu vier Kumpels zocken, wobei sogar kleine Turniere inklusive passender Punktetabellen möglich sind. Viele Minispiele reichen aber nicht über das Niveau eines Wii-Play hinaus und stellen eher eine Tech-Demo der Wii-Fernbedienung, als tiefgründige Aufgaben dar. Ihr müsst durch kleine Bewegungen Items aufsammeln, irgendwelche Gegner treffen oder Hindernissen aus dem Weg gehen.
Zu viel Space Ivanders gespielt?
Das Spektrum reicht von einfachen Freizeitaktivitäten bis hin zu ernsthaften Sportereignissen. Vor allem der schweißtreibende Part kann durchaus länger unterhalten und wird auch beim x-ten Durchlauf noch Spaß machen. Darunter fallen zum Beispiel bekannte Minispiele aus den Vorgängern wie Golf und Bowling, aber es gibt durchaus auch das eine oder andere neue Spiel mit ordentlich Spaßpotential. Wer also immer wieder einige Freunde um sich herum schart, bekommt mit "Banana Blitz" zusätzlich massig Material für einen unterhaltsamen gemeinsamen Abend. Das Gefühl, dass weniger auch hier eher mehr gewesen wäre, bleibt aber nach wie vor bestehen. Vielleicht hätte Sega doch etwas mehr Aufmerksamkeit dem Solomodus und einigen wenigen Minispielen schenken sollen, anstatt eine solch große aber eher spielerisch schmeichelhafte Vielfalt hervorzuzaubern.
