Bowsers Lieblingsopfer schlüpft endlich in die Rolle der tapferen Heldin. Ob sie darin auch so eine gute Figur wie Mario macht?
Mario in rosa?
Super Princess Peach
Peachs erstes Soloabenteuer beinhaltet schon einige Elemente der Mario-Games, ist aber auf seine Weise einzigartig. Optisch ist es mindestens genau so bunt - vielleicht ein bisschen mehr rosa - aber der Sound steht für sich alleine und wurde nicht einfach übernommen. Er hat das gewisse Mario-Flair, ist aber leider längst nicht so ohrwurmlastig. Die saubere 2D-Optik ist zwar nicht bis ans Ultimo mit Details und Effekten gespickt, aber durchaus ansehnlich. Grafisch passen sich die acht verschiedenen Welten dem entsprechenden Thema an. Ob nun Vulkan, Geisterschloss, Himmelreich oder düsterer Wald - die Hintergründe sind allesamt hübsch anzusehen, die Animationen flüssig und der ganze Stil irgendwie sympathisch. Mit der Steuerung dürfte es aufgrund der seitlichen Perspektive keine Probleme geben. Sie ist einfach und eingängig, könnte aber ein wenig mehr vom Touchscreen Gebrauch machen. Der Umfang ist nicht ganz so bombastisch ausgefallen, was neben den Gefühlsausbrüchen wohl der größte Unterschied zu Marios Abenteuern darstellt. Außerdem werden Profis nicht gefordert, denn es ist mehr ein Spaziergang als eine Herausforderung.
