... ist eine durchaus anständige Fortsetzung des einstigen Cube-Vorzeige-Rollenspiels
Tales of Symphonia: Dawn of the New World
Nachdem ihr euch also zu Beginn dem Fremdling angeschlossen als auch ein paar eher unwichtige Dialoge geführt habt, werdet ihr mit dem Kampfgeschehen als auch seiner Handhabung vertraut gemacht. Echtzeitkampf mit Kombos, Spezialattacken und dergleichen mehr steht wieder auf dem Programm und zahlreiche Gegner betteln darum von euch auf die Mütze zu bekommen. Diese sind nicht nur Spender wichtiger Erfahrungspunkte und ideal zum Aufleveln der eigenen Figur, sie lassen sich auch nach einer gewissen Zeit als Verbündete gewinnen, womit wir bei der bereits erwähnten Neuerung angekommen sind! In bewährter "Tales of" Manier müsst ihr allerdings für den Kreaturenfang einige Bedingungen berücksichtigen als auch erfüllen. So spielen einmal mehr die sogenannten "Artes" eine wichtige Rolle, die grundlegende Basis für euer kämpferisches Können darstellen. Art und Umfang werden gleichermaßen damit bestimmt, ebenso wie ihr wann mit welcher Kraft zuschlagen könnt. In Kombination mit verschiedenen Elementen tragen die Artes maßgeblich dazu bei, dass ihr z.B. mit einem Feuer geladenen Artes Angriff ein Monster mit Grund- bzw. Nebenelement Wasser leichter bezwingen könnt. Um diesen Effekt nutzen zu können, müssen die Artes ausgebildet werden. Dies geschieht durch das Erledigen der vielen Haupt- und Nebenquests ebenso wie durch das Besiegen der zahlreichen Gegner. Empfehlenswert ist bei der Erziehung eurer Kämpfer, dass ihr ihnen unterschiedlich Stärken und Fähigkeiten zuweist, so dass ihr eine ausgewogene Party zur Verfügung habt. Ideal ist dabei, dass ihr Figuren im Bezug auf das Führen von Waffen, derer es ebenfalls massig im Spiel zu erlangen gibt, unterweist und die passenden Attribute dafür verteilt; Genauso wie ihr die magischen Elemente und Fertigkeiten bei anderen Teilnehmern der Gruppe aufbaut, so dass ihr ggf. auf Heiler bzw. große magische Fähigkeiten zurückgreifen könnt. Je nachdem wie ihr eure Party gestaltet, müsst ihr die grundlegenden als auch dann erweiterten Artes sowie die zugehörigen Fähigkeiten den Figuren zuordnen. Somit steht immer wieder ein Besuch im Menü auf den Tagesplan, da sich durch die vielen Kämpfe stetig Veränderungen ergeben. Dabei überlässt euch freundlicherweise das Spiel die Entscheidung, ob ihr komplett manuell, halbautomatisch oder ganz automatisch vorgehen wollt. Je nachdem welche dieser Einstellungen ihr wählt, übernimmt entweder das Spiel selbst Zuweisungen, Anordnungen und Strategien oder aber ihr lasst diese Option außen vor und übernehmt eigenständig und zu 100% das Ruder.
Einer für alle, alle für einen
Tales of Symphonia: Dawn of the New World
Die Party selbst besteht, neben Emil, aus drei weiteren Mitgliedern, die mit der Zeit dazu stoßen und eure Gruppe mit weiteren Möglichkeiten bereichern. Je nachdem ob ihr die gegebene KI nutzen wollt für die Steuerung der drei ergänzenden Figuren oder ob Freunde von euch hier Hand an die Wii-Mote und den Nunchuck legen, bleibt euch überlassen. Fakt ist, dass ihr mit dem Aufbau der Figuren bzw. der Party nach einer Zeit in der Lage seid, starke Gruppenangriffe auf die Feinde niederprasseln zu lassen. Ist die zugehörige Leiste auf dem Bildschirm mindestens zur Hälfte gefüllt, könnt ihr gnadenlos zuschlagen. Gleiches gilt auch für magische Attacken. Dafür allerdings bedarf es einmal mehr dem wichtigen Arte, dass in diesem Fall allerdings vom "Arkan" abstammen als auch aktiviert sein muss, mit dem sich "hohe Zauber Artes" ausführen lassen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, braucht es nur noch die bereits benannte Leiste und schon könnt ihr einen magischen Brachialschlag hernieder fahren lassen. Seid euch gewiss, danach sehen Gegner kein Land mehr!
Tales of Symphonia: Dawn of the New World
Seid ihr allein oder in der Gruppe in der Lage Monster zu fangen bzw. den sogenannten Pakt einzugehen, braucht es nicht nur eure physische sowie magische Stärke, um einen Widersacher für eure Sache zu gewinnen. Vielmehr sind hier die Elemente entscheidend, die darüber Auskunft geben, ob ihr ein Monster einfangen könnt oder nicht. So sind ein Hauptelement sowie mindestens vier Nebenelemente von Nöten, dass der Fang gelingen kann. Ein passendes Elemente-Raster hilft euch zu erkennen, wann diese Voraussetzung erfüllt ist, so dass ihr das Monster für eure Zwecke einverleiben könnt. Allerdings hat das Monster selbst auch noch ein Wort mitzureden, so dass nach einem Kampf immer noch eine kleine Zitterpartie stattfindet, ob ihr das böse Ding für eure Sachen gewinnen könnt - oder eben nicht. Seid ihr erfolgreich, habt ihr einen Verbündeten mehr, auf dessen Kraft ihr in weiteren Metzeleien zurückgreifen dürft.
Kochen mit der Katz-Gilde
Tales of Symphonia: Dawn of the New World
Damit euch die Monster stets wohl gesonnen sind, solltet ihr euch auch um eure Gefangenen kümmern. Dafür schließt ihr euch am Besten der Katz-Gilde an. Dort ist es euch möglich, die Monster hinreichend zu versorgen und sie wachsen als auch gedeihen zu lassen. Nützlich ist diese alle Mal, da auch Monster in der Lage sind mit Artes ausgestattet zu werden und mittels Erfahrungspunkten zu wachsen, so dass ihr stramme Verbündete für den Kampf züchtet. Ebenfalls sind die Gefangenen in der Lage Fertigkeiten zu erlernen, auf die ihr wiederum im Ernstfall einfach zurückgreift. Bis zu vier verschiedene Monster könnt ihr, sofern ihr zu Besuch bei den Katz seid, an eure Gruppe binden. Somit habt ihr immer die Chance auf neue bzw. noch ausstehende Aufgaben zu reagieren, damit ihr bestmöglich ausgestattet in den Kampf zieht.
Tales of Symphonia: Dawn of the New World
Damit eure Monster prächtig gedeihen, müsst ihr einmal mehr den Kochlöffel schwingen und Rezepte kochen. Die Rezepte bekommt ihr u.a. beim Wunderkoch, der sich überall in der großen Welt aufhält und natürlich erst von euch gefunden werden muss. Habt ihr den Gourmet entdeckt und ihm auch ein Rezept abluchsen können, kann der Herd bei den Katz angeschmissen werden. Wählt dazu das Gericht als auch die Figur aus und lasst es brodeln. Je nachdem was ihr dann dem erwählten Monster kredenzt, entscheidet sich ob sich seine Werte verbessern oder gar verschlechtern, denn das kann leider auch passieren. Trefft eure Wahl also sehr sorgfältig, da ihr die Monster nur einmal pro Entwicklungsstufe füttern könnt. Manches Mal ist es auch ratsam einfach danach Ausschau zu halten, ob ein gefangenes Monster ggf. ein Entwicklungssymbol aufweist - zu finden im Hauptmenü. Dann könnt ihr sicher sein, dass ihr eine Evolution mit verfolgen könnt ... euer Schaden soll das am Ende dann ganz gewiss nicht sein.
