Ein neues Abenteuer im völlig klassischem Gewand – doch auch leider exklusive Spielspaß!
Magerer Spielumfang
Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack
Während zu Beginn des Spiels einzig allein der Abenteuermodus auf einem recht humanen Schwierigkeitsgrad zur Verfügung steht, könnt ihr mit der Zeit noch drei weitere Modi hinzubekommen. Die Freude weilt aber nicht lange, denn insgesamt können auch diese nicht die nötige Abwechslung liefern, da sie sich allesamt recht ähnlich spielen und vor allem an den gegebenen Elementen orientieren. "Sturmangriff" greift sogar auf die bekannten Level zurück und versucht euch mit der Jagd auf Punkterekorden bei Laune zu halten. Im "Überlebensmodus" wiederum müsst ihr beweisen, wie zäh euer Können an den DS-Tasten ist und ob ihr euch gegen reichlich Gegnerwellen auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden behaupten könnt. Spätestens hier wäre die Defensive angebracht, doch die Handhabe ist etwas schwammig und verweigert gar das Ausweichen nach vorne, während die Schildkröten sich immerhin mit Seitwärtssprüngen und einen Saltos nach hinten Raum verschaffen können.
Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack
Den Abschluss liefert der "Bossmix", welcher euch nicht mehr ganz taufrisch sämtlichen Oberschurken vorsetzt. Würden diese wenigstens mit ausgeklügelten Taktiken und Angriffsmanöver begeistern, würde dieser Teil eine witzige Herausforderung darstellen. Doch auch schon im Abenteuermodus lauft, rennt und flüchtet man vor offensichtlichen Attacken und läst anschließend die übliche Save an Faustschlagen und Fußtritten auf dem Gegenüber einprasseln. Das Highlight - wenn man es denn überhaupt derart bezeichnen kann - ist eindeutig die technische Seite, welche mit zwar abwechslungsreichen Welten besticht, aber Details vermissen lässt. Die Levelarchitektonik ist letztendlich völlig bieder und vermag dank stinkend langweiliger "Final Fight" Prinzipien aus heutiger Sicht keinen Hasen mehr aus seinem Bau zu locken. Auf die Ohren gibt es mehr oder weniger passende, sich wiederholende Kampfgeräusche und ein Soundtrack, der zwar nicht auf die Nerven geht und durchaus melodiös daher kommt, aber ansonsten eher nur im Hintergrund mitplätschert.
