Auch die PSP-Variante von Test Drive Unlimited bietet uns die bekannten Online-Funktionen, sowie die komplette Insel.
Drive In & Clubhäuser
Test Drive Unlimited
Wer das erste Mal an einem DriveIn-Schalter vorbeifährt könnte meinen hier gibt es dickmachendes Fast Food zu kaufen. Doch dem ist nicht so, denn hinter den DriveIn-Schaltern verbirgt sich nichts anderes als die Möglichkeit eigene Herausforderungen entweder zu definieren und hoch zu laden, oder die von anderen Spielern erstellten Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Die Clubhäuser hingegen, die man für richtig viel Geld einkaufen kann, sind genau das was sie scheinen, nämlich der Sitz unseres selbst gegründeten Autoclubs. Der Witz am eigenen Club ist, dass man richtige Clubrennen austragen kann, man also mit seinen Fahrern gegen die Fahrer eines rivalisierenden Clubs antreten kann.
Das Autoradio
Selbstverständlich besitzt jedes Auto auch ein Radio, welches uns diverse Sender zur Auswahl anbietet. Es gibt einen Klassiksender ebenso wie einen der ausschließlich Funk & Soul bietet und natürlich auch einen der nur Hardrock spielt. Insgesamt sind es über sechs verschiedene Radiosender die man empfangen kann und gut ausgesuchte Stücke bieten, mitunter aber wiederholen sich diese schon nach fünf oder sechs Stücken.
Offline nur der halbe Spaß?
Test Drive Unlimited
Wie schon erwähnt befindet man sich direkt nach dem Spielstart schon in der riesigen Online-Welt von Hawaii, auf der sich alle augenblicklich TDU spielenden Gamer tummeln. Verfügt man über keine Online-Anbindung wird der Online-Part vom Spiel simuliert. Es gibt also auch offline die Möglichkeit Fahrer zum Duell herauszufordern, dabei handelt es sich dann natürlich um vom Computer simulierte Fahrer und keine menschlichen Spieler. So bekommt man ohne Internet-Anschluss immerhin schon einen Eindruck wie das Online-Gaming aussieht. Die richtigen Online-Rennen aber stehen einem dann nicht zur Verfügung.
Technisches
Test Drive Unlimited
Test Drive Unlimited bietet uns, besonders für ein PSP-Spiel, einen wahrlich gigantischen Umfang, wobei man aber anmerken muss, dass sich die vielen verschiedenen Herausforderungen im Grunde doch recht ähneln. Denn entweder geht es darum als erster über die Ziellinie zu fahren oder eine bestimmte Zeit zu unterbieten. Die Soundkulisse darf man als solide bezeichnen, auch wenn die verschiedenen Radiosender sich schnell wiederholen und so mancher Motorensound irgendwie nicht so ganz zu überzeugen weiß. Dafür begeistert besonders an der PSP die recht flüssige Wiedergabe, nur selten kommt es zu kurzen Rucklern, ansonsten präsentiert sich das Renngeschehen erstaunlich flüssig, sogar wenn man online ist. Sehr schön auch, dass die Handheld-Variante nicht so trüb wirkt wie das PS2 Pendant.
Test Drive Unlimited
Doch es gibt noch weitere Details in denen sich die PSP-Version von den großen Brüdern unterscheidet. So ist es auf der PSP möglich sich vor jedem Rennen für einen von drei Schwierigkeitsgraden zu entscheiden, das gibt es bei den anderen Versionen nicht. Je höher der gewählte Schwierigkeitsgrad ist, desto höher die Gewinnsumme. Ebenfalls neu in der PSP-Version sind die sogenannten Meisterpunkte, die man neuerdings, ganz PGR like, für spektakuläres Fahren erhält. Jedes Sliden oder Bodenkontakt verlieren bringt uns Meisterpunkte, welche unsere Fahrerwertung nach oben drücken. Kein wirklich neues Feature aber in der Praxis ganz praktisch ist der Umstand, dass wir gewonnene Autos nicht beim Händler abholen müssen, denn diese Landen auf der PS2 direkt in der eigenen Garage. Recht praktisch ist die neue Funktione des Auto-GPS. Ist diese aktiviert, nimmt unser Navi-System automatisch das nächstgelegene und noch nicht bestandene Rennen als Ziel auf, so dass wir nicht jedes einzelne Rennen erst "anpeilen" müssen.
