Owlcat hört auf die Fans: The Expanse: Osiris Reborn wird noch vor Release überarbeitet
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The Expanse: Osiris Reborn begeistert in der Beta, doch Owlcat zieht nach Fan-Kritik jetzt überraschend klare Konsequenzen.
Owlcats neues Rollenspiel war nicht nur eine der größten Überraschungen auf der vergangenen Gamescom, sondern hat sich nach und nach zu einem der am heißesten herbeigesehnten Spiele des Jahres gemausert. The Expanse: Osiris Reborn verbindet nämlich gekonnt den Rollenspiel-Aspekt, mit dem sich wohl kaum jemand so gut auskennt wie Owlcat, mit der fantastischen Welt der Expanse-Bücher.
Nach langem Warten startete dann im April endlich die erste Beta-Phase und zumindest ein Teil der Founder (und wir) konnten die ersten Schritte auf der Pinkwater-Station machen. Dabei schwankten wir zwischen Freude und Ärger. Denn einerseits konnte uns schon der erste Blick überzeugen, andererseits war es ein sehr, sehr, beschränkter Blickwinkel.
Denn die Demo umfasste kaum mehr als das, was uns bereits auf der Gamescom 2025 gezeigt wurde - lediglich noch ein bisschen mehr poliert. Nicht nur, dass wir so noch kaum etwas von der restlichen Welt mitbekommen haben, es fehlten auch Dinge wie ein Charaktereditor oder das Innere unseres Schiffes.
Aber gut, sei es drum. Es ging ja auch erstmal um das grobe Gefühl und natürlich das Gunplay. Und sowohl bei der Atmosphäre als auch beim "Rumballern" wusste Osiris Reborn zu überzeugen. Na vedi bad, kopeng.
Und offenbar ging es nicht nur uns so. Auch von anderen Spielern hörte man Lobeshymnen rund um die Demo/Beta von The Expanse. Mittlerweile hat sich auch Entwickler Owlcat gemeldet und ein paar lustige Statistiken rund um die Testphase rausgehauen - inklusive einer überraschenden Ankündigung.
Die Testphase scheint also ein Erfolg gewesen zu sein. Nach Angaben des Entwicklers haben rund 21.000 Spieler teilgenommen und dabei zusammengerechnet 2,5 Jahre gespielt (125 Tage davon außerhalb der Station).
Am meisten hat es euch die Klasse des Offiziers angetan. Ihr habt über 60 Millionen Kugeln verteilt, wovon 2,8 Millionen einen Kopf getroffen haben. Euer Gemetzel auf der Außenseite der Pinkwater-Station hat dafür gesorgt, dass nun 380.000 Leichen im virtuellen All umherschweben.
Doch es gab offenbar nicht nur Grund zum Jubeln, sondern auch ordentlich Kritik. Einer der Punkte sorgt nun dafür, dass man große Teile des Spiels nochmal überarbeiten muss. Viele Spieler waren offenbar unzufrieden mit der Leistung der Voiceactor für die männliche Hauptfigur und dessen Bruder. Beide sollen nun laut Owlcat ausgetauscht werden. Das bedeutet, alle bisher aufgenommenen Dialoge müssen in die Tonne und neu aufgenommen werden.
Außerdem steht die Verbesserung der Charakteranimationen ganz weit oben auf der Prio-Liste - sowohl beim Gesicht als auch beim Körper. Auch einige der Dialoge werden angepasst, um die Charakterentwicklung und die Geschwindigkeit der Story besser in Einklang zu bringen. Das Deckungssystem soll ebenfalls noch weiter verbessert werden, damit es intuitiver zu nutzen ist.
Bis zum Release im kommenden Jahr (aktueller Plan ist 2. Quartal 2027) bleibt ja noch einiges an Zeit, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Doch es ist in jedem Fall gut, wenn die Basis frühzeitig feststeht. Dann können die Entwickler sich in aller Ruhe um die verschiedenen Bereiche des Spiels kümmern, die Welt mit Leben füllen und für genügend Aufgaben sorgen.
Die Testversion soll übrigens bis zum offiziellen Launch weiter aktiv bleiben. Wir werden darin zwar nicht sehen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt, allerdings können wir (hoffentlich) die neuen Sprecher und die Verbesserungen am Kampfsystem und den Animationen sehen.
Freut ihr euch auf The Expanse: Osiris Reborn - oder könnt ihr mit The Expanse etwa nichts anfangen, Pashang koyo? Teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei YouTube , Instagram und TikTok .
