The Incredible Hulk: Ultimate Destruction im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Absolut incredible: Es gibt also doch endlich ein gutes, wenn auch nicht perfektes Spiel mit dem grünen Muskelmann.

Einige Randbemerkungen

The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction Anfänglich hat man durchaus seinen Spaß, wenn alles rings um die Hauptfigur herum in Schutt und Asche zerlegt und der Bildschirm ständig mit Explosionen geflutet wird. Nach und nach sinkt die Motivation ein wenig, da man sich an der Zerstörungsorgie satt gesehen hat und sich der Missionsaufbau in einer Wiederholungsschleife zeigt. Zudem gibt es einige Fruststellen im Spiel, welche manchen Spieler wohl deutlich überfordern werden. Nur mit Übung werden einige der Mission und vor allem die Bosskämpfe zu meistern sein, auch wenn man sich für den leichteren Schwierigkeitsgrad entschieden hat. Immerhin ist der Umfang des Spiels mit 30 Hauptmissionen recht ordentlich ausgefallen und je nach Erfahrung des Spielers kann man hier schon mal zehn Stunden und mehr einplanen. Deutlich längeren Spaß wird man haben, wenn man sich auch die 40 Nebenaufgaben anschaut, bei denen man unter anderem an kleinen Rennen teilnimmt oder Crazy Taxi auf eine etwas andere Art spielen kann.

Die Technik

The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction In grafischer Hinsicht hat man sicherlich schon deutlich bessere Spiele gesehen. Immerhin sollte man aber berücksichtigen, dass sich die Spielwiese auf eine riesige und frei begehbare Stadt ausdehnt, in der viele Fahrzeuge und Menschen sich frei bewegen und sich auch vieles zerstören lässt. Nicht nur die Bäume, kleine Hütten und Autos dienen dem Aggressionsabbau, auch manche Häuser fallen unter der Muskelwucht des Hulks in sich zusammen. Auffallend ist aber dennoch, dass sich die Fassaden der Bauten immer wieder ähneln und leider auch unter stellenweiser Detailarmut leiden. Auch die Fahrzeuge, welche von ihren Fahrern meist gegen den nächsten Baum gesteuert werden, wenn der grüne Muskelprotz plötzlich auf der Straße steht, hätten abwechslungsreicher und detaillierter ausfallen können. Dies wird aber durch gelungene Effekte bei den Spezialmanövern und tollen Explosionen wieder etwas wettgemacht. Hier sorgt auch der Sound für einen Hörgenuss, man verspürt mit der richtigen Anlage fast schon das Beben, wenn Häuser auseinander fallen. Die Soundkulisse im Bereich der Effekte ist durchaus gelungen und pompös ausgefallen, die Musik dagegen hält sich sehr zurück und ist kaum hörbar.

Meinung

Wertung zu The Incredible Hulk: Ultimate Destruction (GC)

Wertung:

7.8 /10
Pro & Contra
mit 30 Haupt- und 40 Nebenmissionen ein ordentlicher Umfangvolle Bewegungsfreiheitgroße Anzahl an Movesfast alles lässt sich demolieren
zu wenig Abwechslungsreichtumdie Steuerung kann schwammig und unkontrollierbar werden
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