The Italian Job im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Die Versoftung des klassischen Kinofilms "The Italian Job" gab es bereits auf der Playstation und dem PC. Der jetzige Multiplattformtitel für Xbox, PS2 und Gamecube orientiert sich allerdings am aktuellen Remake des Films, aus dem auch einige Schnipsel in das Spiel gefunden haben. Das Gameplay allerdings ist noch immer dasselbe und variiert nur in Details vom Vorgänger. Geblieben ist der tragende Storymode, welcher uns die Geschichte des Gangsters Charlie Croker erzählt, der von seinem Kumpel verpfiffen wurde und nun, wieder auf freiem Fuß, nur noch einen Gedanken kennt: Rache. Er schließt sich mit seinen Ex-Kollegen zusammen und macht sich auf den Weg den Betrüger ausfindig zu machen und ihm die Beute wieder abzunehmen.

Im Spiel selbst geht es dabei immer darum mit dem zur Verfügung stehenden Wagen in der vorgegebenen Stadt möglichst schnell an die vorgegebenen Zielpunkte zu gelangen, wobei wir durch besonders spektakuläre Stunts auch noch zusätzliche Punkte verdienen können und es tunlichst vermeiden sollten zu engen Kontakt mit der Polizei zu haben. Die gebotenen Kapitel bestehen dabei immer aus mehreren Teilaufgaben, die praktisch nahtlos ineinander übergehen. Getragen von kurzen Ausschnitten aus dem Kinofilm und eingestreuten 3D-Sequenzen erfahren wir warum es möglichst schnell zum nächsten Checkpoint zu rasen gilt. Den bekannten Crazy Taxi Richtungspfeil hat man sich diesmal gespart und blendet stattdessen ein Radar ein, welches uns Richtung und die ungefähre Entfernung zum nächsten Checkpoint verrät.
Neben dem Storymode bietet uns der Italian Job noch ein Rennen quer durch die freigeschalteten Städte, entweder alleine gegen die Zeit oder unter dem Druck von Computerfahrern, sowie einen recht lustigen Stunt-Mode, der besonders spektakuläre Strecken durch die Städte für uns bereithält.

Die Steuerung ist dabei recht einfach gehalten und bietet alle bekannten Konfigurationen. Alos egal ob man mit den Schultern, den Aktionstasten oder dem rechten Analogstick Bremsen und Beschleunigen möchte, alles ist möglich. Das Handling der unterschiedlichen Autos unterscheiden sich dabei recht stark, besonders das Lenkverhalten eines Limousine ist bedeutend träger als das des beliebten Mini Cooper's, der dank seines Federgewichts auch wunderbar schnell beschleunigen kann. Lediglich bei der Endgeschwindigkeit hapert es ein wenig.

Die gebotene Grafik allerdings kann man auf der PS2 gerade noch hinnehmen, wirkt sie doch typisch undetailliert mit einem leichten Comic Touch, was wohl an den niedrigst aufgelösten Texturen liegt. Auf einer Xbox hingegen erwartet man schlicht mehr als dieses durchschnittliche PS2-Niveau. Gerade mal an den Videosequenzen kann man erkennen, dass man es mit einer Xbox zu tun hat, denn die flimmern auf der PS2 recht stark und man kann nur vermuten, dass der Grieseleffekt Absicht ist.

Die Soundkulisse entspricht ebenfalls nur Durchschnitt, auch wenn das Game vorbildlich in alle wichtigen europäischen Sprachen übersetzt wurde. Die Motoren klingen noch angenehm aggressiv, die Umweltgeräusche aber halten sich sehr in Grenzen und werden kaum wahrgenommen. Dafür kann man sich als Fan des Films wenigstens an dem Soundtrack erfreuen, der für das entsprechende Feeling sorgt.

Meinung

Wertung zu The Italian Job (XB)

Wertung:

5.8 /10
Pro & Contra
Gelungene Arcade-Steuerung
Zu wenig Abwechslungundetaillierte Grafikdünne Soundkulisse

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