... richtet sich an Fans der TV-Serie die ruhig mal einen Blick auf das Adventure werfen können.
Gute englische Sprachausgabe
The Secret Saturdays: Beasts of the 5th Sun
Grafisch geht The Secret Saturdays in Ordnung und die Charaktere sowie die Umgebungen sind für PSP-Verhältnisse gar nicht mal so schlecht. Auch einige hübsche Videosequenzen haben ihren Weg ins Spiel gefunden und bieten ebenfalls eine ganz gute Qualität. Auch beim Sound gibt es wenig Grund zur Kritik. Die original Titelmelodie ist ebenso mit von der Partie, wie eine tolle englische Sprachausgabe. Eine deutsche Synchronisation hat zwar nicht den Weg auf die UMD gefunden, aber das fällt nun wirklich nicht negativ auf. Erfreulicherweise bekommt ihr die englische Sprachausgabe nicht nur während der Sequenzen, sondern auch immer wieder während des Spiels zu hören, was natürlich für die Atmosphäre sicherlich nicht nachteilig ist.
Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und vor allem der Doppelsprung sowie der Greifhaken mit der Schwungsteuerung erfordern ein wenig Übung. Nach einiger Zeit sollte man aber alles unter Kontrolle haben und dann spielt sich der Titel auch ziemlich angenehm und leicht. Lediglich bei einigen der Cryptids hätte die Steuerung nicht ganz so sensibel sein müssen.
Etwas wenige, aber dafür umfangreiche Level
The Secret Saturdays: Beasts of the 5th Sun
Auf den ersten Blick erscheinen die zehn Level des Spiels nicht gerade umfangreich, aber das täuscht ein wenig. Die Level sind nämlich nicht zu kurz geraten und wer das Spiel durchspielen möchte, der ist somit auch für einige Stunden beschäftigt. Der Wiederspielwert ist jedoch leider ziemlich mager und wer das Spiel einmal durchgespielt hat, wird es auch so schnell nicht mehr ins Laufwerk packen. Versteckte Gegenstände hätten dem Spiel wirklich gut getan und vielleicht den einen oder anderen Spieler noch einmal zum erneuten Durchspielen und intensiven Erkunden der Level motiviert. Immerhin gibt es hier die schon angesprochene Datenbank der Cryptids, welche mit dem Scannen der Lebewesen gefüllt wird. Dank des ziemlich linearen Spielverlaufs dürfe man jedoch kaum eines der Cryptids während dem Spielen verpassen und so erübrigt sich für die meisten Spieler wohl auch ein zweiter Durchgang um die Datenbank zu vervollständigen.
Ein Mehrspielermodus fehlt dem Titel übrigens gänzlich, ob sich ein solches Spiel aber für einen Multiplayerpart eignet, ist hier wohl auch eine andere Frage. Letztlich dürfte es auch die bessere Entscheidung gewesen sein, denn einen unpassenden und um jeden Preis einfach mal ins Spiel gewurstelten Mehrspielermodus möchte ja nun auch kein Spieler haben.
