Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas im Gamezone-Test

Test ElBurro1

Nur mit Abstrichen, dafür mit einem online MP-Mode für bis zu 4 Spielern, schafft der Titel den Sprung auf die PSP.

Schwachpunkt Steuerung

Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Wie eingangs bereits erwähnt ist bei allen Ego-Shootern auf der PSP die Steuerung der Schwachpunkt. So muss auch Rainbow Six: Vegas mit diesem Manko seitens des Handhelds zu Recht kommen. Die Entwickler haben versucht, die Bedienung der Charaktere dennoch so gut wie möglich anzupassen und haben sogar zwei verschiedene Steuerungsmöglichkeiten in das Spiel integriert. Entweder bewegt ihr auch mit dem Analog-Nub und bestimmt eure Sicht mit den vier Aktionstasten oder eben umgekehrt. Sicherlich ist keiner der beiden Varianten mit einem Konsolen-Shooter vergleichbar, denn die Steuerung fällt in beiden Fällen ungenau und kompliziert aus - und gerade in hektischen Situationen kann dieser Umstand zum Verhängnis werden. Wie ihr vielleicht auch schon auf den Screenshots erkennen konntet, habt ihr auch die Möglichkeit euch an Wände zu lehnen um so in eine Third-Person Ansicht zu wechseln. Dann könnt ihr euch verschanzen und z.B. in einem Feuergefecht einen günstigen Moment abwarten um anzugreifen. Nur leider wird diese Ansicht nur dann ausgelöst wenn ihr euch sehr nahe an einer Wand befindet. Das führt in manchen Situationen dazu, dass ihr unbeabsichtigt in diese 3rd-Person Ansicht wechselt.

Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Auch die grafische Präsentation von Rainbow Six: Vegas kann leider nicht die erwarteten Ansprüche erfüllen. Wieder einmal wird hier offenbart, dass die zuerst veröffentlichten Eindrücke des Spiels nachträglich bearbeitet wurden und das wirkliche Spiel bei weitem nicht mit dieser Qualität mithalten kann. Überall erwarten euch schlichte und langweilige Texturen und auch die Details in den verschiedenen Levels erfüllen bei weitem nicht die Erwartungen. An vielen Stellen präsentiert sich das Spiel sogar noch um einiges schlechter als es so mancher PSone-Titel es vor zehn Jahren getan hat - vor allem das Aussehen der Ganoven wirkt geradezu hässlich. Den größter Patzer haben sich die Entwickler allerdings beim Abschießen eines Gegners erlaubt: So kommt es nicht selten vor, dass bei Abschuss das gesamte Spiel für einen kurzen Moment komplett ins Stocken gerät. Anscheinend hat ihr die Qualitätskontrolle seitens Ubi Soft nicht gegriffen. In Sachen Sound reißt Rainbow Six: Vegas ebenfalls keine Bäume aus, kann allerdings dadurch punkten, dass es komplett lokalisiert wurde. So erwarten euch im gesamten Spiel deutsche Texte und Stimmen von annehmbarer Qualität.

Meinung

Wertung zu Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas (PSP)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
komplett deutsche LokalisierungOnline-Modus für bis zu 4 Spielerkeine einfache Portierung der Konsolen-Versionzwei neue Charaktere
Steuerung wieder mal Schwachpunkt des Spielsz.T. sehr triste Levelgrafikgelegentliches Ruckeln beim Abschießen der Gegnerkurze Spielzeit (es stehen nur 5 Level zur Verfügung)Online gibt es nur Deathmatch/Team-Deathmatch
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