SC3 hebt das Genre der Stealth-Spiele auf einen neuen Level an dem sich die Konkurrenz die Zähne ausbeißen wird.
Technisches
Das aktuellste Splinter Cell ist grafisch über jedweden Zweifel erhaben. Wahrscheinlich sogar ist es das best aussehendste Spiel auf Microsofts Konsole. Ebenso die Soundkulisse die uns ein Dolby Digitales-Erlebnis beschert wie man es sich besser kaum wünschen kann. Nur selten begegnet man in einem Spiel so sinnvoll eingesetzte Geräuschkulissen und Hintergrundsounds. Doch auch die deutsche Sprachausgabe fiel wieder einmal hervorragend aus und kredenzt uns ebenfalls die bekannten Stimmen von Fisher, Lambert usw.
Online zu gehen stellt dank XBL keinerlei Problem dar und mit nur einem Tastendruck gelangen wir in die Online-Lobby, wo wir uns mit den anderen Spielern verabreden können. Wie bereits erwähnt gestattet es uns die Xbox-Version den Co-op Mode nicht nur per Splitscreen zu spielen - wie auf der PS2 - sondern auch per verlinkter Konsolen oder über Xbox Live.
Pumpende Videos bei 50 Hertz
Trotzdem hält die Xbox-Version einen bösen technischen Ausrutscher für uns bereit, nämlich die nicht an die 50 Hertz angepassten Videosequenzen. Bereits das Intro-Video empfängt uns im 50 Hertz-Mode fröhlich pumpend, gerade so als hätte man die überflüssigen zehn Bilder des 60 Hertz-Videos einfach weggeschnitten. Im PAL60-Mode hingegen laufen sie flüssig wie erwartet. Warum uns ausgerechnet ein europäischer Entwickler zeigen muss, dass sie keinen Wert auf die PAL-Norm legen, muss man nicht verstehen. Besonders nicht wo doch das Spiel selbst im 50 Hertz-Mode noch einen Tick besser aussieht, einfach weil die Auflösung geringfügig höher ist. Besonders hart trifft dieser Umstand die kredenzten Trainingsvideos, die im 50 Hertz-Mode nicht nur pumpen, sondern auch noch Unterbrechungen aufweisen. Da fällt es kaum noch auf, dass sie viel zu leise abgemischt wurden und man Sam praktisch nicht verstehen kann.
