Das Gameplay bietet gewohnte Qualität, die Vita-Möglichkeiten wurden sinnvoll genutzt und das Spiel macht einfach Freude.
Hurra, der Prinz ist wieder da! Nach einer mehr oder weniger langen Pause meldet sich der grüne Prinz aus der Videospielreihe Katamari Damacy nun auf der PS Vita zurück und möchte uns mit dem Launch-Titel Touch my Katamari mal wieder an den Bildschirm fesseln. Doch ist der neue Ableger wirklich ein Grund zur Freude?
Touch My Katamari
Da vielleicht der eine oder andere Zocker das Spielprinzip der Katamari-Reihe noch nicht kennt, möchten wir erst einmal einen kurzen Überblick geben. Bei den Katamari-Spielen schlüpft ihr in die Rolle des Prinzen und macht mit einer mehr oder weniger runden Kugel (genannt Katamari) die Umgebungen unsicher. Sofern ein Objekt klein genug ist, bleibt es an der Kugel haften, wenn der Prinz die Kugel darüber schiebt und so wird der Katamari größer und größer. Dies führt nun dazu, dass diese Kugel wiederum größere Objekte aufnehmen kann und stets weiter wächst. Hört sich ungewöhnlich an und das ist es letztlich auch. Trotz oder vielleicht gerade wegen dieses einfachen Spielprinzips hat die Reihe ein gewisses Suchtpotential. Nicht umsonst konnte die Serie in der Vergangenheit nicht nur sehr ordentliche Wertungen der Fachpresse einheimsen, sondern durfte sich zudem über gute Verkaufszahlen freuen. Auch im Westen entwickelte sich das Spiel zu einem gewissen Geheimtipp und neue Teile wurden erfreulicherweise auch in Europa veröffentlicht.
Touch My Katamari
Doch zurück zum aktuellen Vita-Ableger. Dieser erwartet euch wieder einmal mit einem stylischen und farbenprächtigen Intro, das zugleich einen kleinen Kritikpunkt des Spiels aufzeigt. Das komplette Spiel ist nämlich nur auf englisch. Deutsche Texte sucht ihr hier also vergeblich, was bei dieser Videospielreihe allerdings völlig normal ist. Bei einem im Westen eher weniger bekannten Titel verzeiht man diese Kleinigkeit dann aber sicher. Der Vollständigkeit halber sei es an dieser Stelle allerdings einfach mal erwähnt.
Zwei Sticks oder Touchscreen?
Touch My Katamari
Das Spiel bietet erfreulicherweise wieder einmal ein kleines, einfaches Tutorial, welches einen kurzen Überblick über Gameplay und Steuerung gibt. Hier kann man dann auch direkt die Steuerung per Touchscreen ausprobieren, die in der Praxis sehr gut funktioniert und eine ordentliche Alternative zur normalen Steuerung darstellt. Wahlweise dürft ihr also per Touchscreen der Vita ans Werk gehen und nun den Prinzen einfach und präzise mit den Fingern steuern. Dank der zwei Sticks der PS Vita funktioniert auch die klassische Steuerung auf dem Handheld wunderbar und lässt keine Wünsche offen. Vorbei sind also die Zeiten, als man unterwegs auf ein Steuerkreuz und die gegenüberliegenden Tasten ausweichen musste, wenngleich dies aber in der Praxis ebenfalls erstaunlich gut funktionierte. Mit zwei Sticks ist es jedoch sicherlich noch etwas einfacher und fühlt sich bei schnellen Bewegungen besser an.
