Die japanische Recycling-Fabrik hat wieder zugeschlagen und kredenzt uns ein Gran Turismo 4 auf zwei Rädern.
Steuerung und Physik
Replay
Wie schon erwähnt ist die zugrundeliegende Physik der Motorräder sehr differenziert ausgefallen. Wirklich jedes Motorrad fühlt sich anders an und steuert sich anders. Wo das eine Bike noch problemlos um die Kurve kommt müssen wir ein anderes dazu regelrecht zwingen. Wo ein Bike an der Bremse hängt wie Jesus an den Lippen der Magdalena, verhält sich ein anderes störrisch wie ein bockiger Hengst. Dabei muss man dem Spiel besonders zugute halten wie gut die Kamera über das Visier funktioniert, welches bei vielen anderen Motorradrennspielen eher für Übelkeitsattacken reicht. Allerdings, und das sind wir von Polyphony Digital gewohnt, fährt sich die Stoßstangenkamera (oder sollen wir lieber Kotschirmkamera sagen?) am allerbesten. Besonders das Anbremsen vor der Kurve bzw. das finden des idealen Bremspunktes fällt mit dieser Perspektive am leichtesten.
Bitte lächeln...
Der Foto-Mode
Und weil es in Gran Turismo 4 schon so schön war, hat man auch das komplette Foto-Feature aus GT4 in Tourist Trophy übernommen. Wie schon beim Bruder auf vier Rädern können wir jedes Replay benutzen um Fotos zu schießen. Es genügt den Replay-Recorder zu starten und an einer beliebigen Stelle während des Rennens zu pausieren, schon können wir mit der Kamera in der Hand unsere Lieblingsbikes ablichten. Gespeichert werden die so entstandenen Werke entweder auf der Memcard der PS2, oder auf einem optional eingestöpselten USB-Memstick. Zum Betrachten der Fotos steht uns die integrierte Diashow zur Verfügung, welche unter die Bilder noch eine nette Hintergrundmusik legt. Ganz besonders gelungene Werke lassen sich zudem auf dem angeschlossenem und PictureBridge kompatiblen Drucker zu Papier bringen.
