Towers of Aghasba: Mir macht es trotz durchschnittlicher Steam-Bewertungen viel Spaß!

Special Michael Grünwald
Towers of Aghasba: Mir macht es trotz durchschnittlicher Steam-Bewertungen viel Spaß!
Quelle: Dreamlit/PC Games

Ein weiterer Survival-Titel startet in den Early Access und Redakteur Michi Grünwald findet, Towers of Aghasba hat Potenzial!

Über den Multiplayer muss ich auch noch ein paar Worte verlieren, denn richtig empfehlenswert ist der noch nicht. Zumindest nicht, wenn Spieler gemeinsamen Fortschritt erwarten. Bisher lassen sich nur Quests für den Host abschließen, die beiden anderen Mitspieler gehen leer aus. Doch auf der veröffentlichten Roadmap ist angekündigt, dass in der Zukunft weitere Mehrspieler-Features wie Crossplay, Emotes und besondere Aktivitäten integriert werden sollen.

Pausieren kann ich das Spiel im Einzelspielerbereich übrigens auch nicht, schließlich ist der Multiplayer direkt eingebunden und kann über ein Mehrspieler-Tor verwaltet werden. Solisten ärgern sich über den Online-Zwang aber natürlich.

Riesige Wesen fliegen durch Towers of Aghasba Quelle: Dreamlit

Süße Klänge, hübsche Optik

Lässt man die Bugs einmal außen vor, macht Towers of Aghasba einiges her. Audiovisuell kann das Survival-Spiel absolut überzeugen. Untermalt wird das Spielgeschehen von passenden Melodien, die im richtigen Moment zwischen niedlich und actiongeladen wechseln.

Die Shimu und die restlichen sprechenden Wesen reden in ihrer eigenen Sprache, die mich direkt an das Kauderwelsch der Sims erinnert. Dabei sind nicht alle Textzeilen vertont, sondern nur die wichtigsten Aussagen. Das ist für das Verständnis aber ausreichend, außerdem kann ich die Dialoge noch in den Untertiteln nachlesen.

Vor allem die humanoiden Charaktere machen einen recht durchgeknallten, eher kindlichen Eindruck. Das sagt vermutlich nicht jedem zu, ich finde die Figuren aber dennoch putzig. Die Dialoge und Sequenzen sind auch nicht gerade lang, daher kann ich darüber hinwegsehen.

Ein Spieler gleitet mit einem Fallschirm über die Spielwelt von Towers of Aghasba Quelle: Dreamlit Grafisch sieht Aghasba hervorragend aus. Wenn sich der anfängliche Schleier erst einmal lichtet, glänzt das Spiel mit einer tollen Weitsicht und vielen abwechslungsreichen Gebieten. Vom kargen Wüstenbiom bis hin zu tropischen Stränden ist alles dabei und sogar unter Wasser kann ich meinem Entdeckerdrang nachgehen. Der dynamische Tag-Nacht-Zyklus wirft zudem immer wieder schöne Schattenspiele.

Nur ein wenig belebter hätte die offene Welt für meinen Geschmack ausfallen dürfen. Zwischendurch reite, laufe oder klettere ich durch sehr viele endlose Weiten und das zieht sich ordentlich. Ein paar mehr interessante Locations würden der hübschen Inselregion nicht schaden.

Aber das kann in der Zukunft noch kommen, denn die bereits angesprochene Roadmap verspricht für die nächsten Monate einiges. Neue Biome, weitere Kreaturen sowie Charaktere und vieles mehr sollen bis zum zweiten Quartal 2026 entstehen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Survival-Spiel entwickelt, denn Potenzial ist jetzt bereits vorhanden.

Fazit

Es wird schwierig für Towers of Aghasba, sich gegen die harte Konkurrenz im Survival-Genre durchzusetzen. Der erste Eindruck macht allerdings Lust auf mehr!

Towers of Aghasba gibt's seit dem 19. November für circa 29 Euro im Early Access auf Steam und für circa 36 Euro im Playstation Network. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald der Titel wichtige Updates erhält. Transparenzhinweis: Der Publisher Dreamlit stellte uns eine Vorschau-Version von Towers of Aghasba zur Verfügung.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk