Trackmania Turbo im Gamezone-Test

Test Patrick Büssecker

Der Titel ist eine durch und durch solide Umsetzung, bei der es bis auf wenige Kritikpunkte kaum etwas zu beanstanden gibt.

Die restlichen Modi

Trackmania Turbo Trackmania Turbo Nicht weniger frustrierend dürfte auch der Plattform-Modus hin und wieder sein, in dem ihr nicht gegen Geister fahrt, sondern einen ziemlich langen und schweren Kurs absolvieren und dabei möglichst wenige Versuche benötigen müsst. Die Zeit spielt in diesem Modus auch gar keine Rolle. Zum Schluss gibt es noch den Puzzle-Modus, der eine Mischung aus dem Rennen-Modus und dem Editor darstellt. Zu Beginn müsst ihr die vorhandenen Strecken mit Objekten im Editor ergänzen und anschließend wie vom Rennen-Modus her gewohnt gegen Geister antreten. Die selbst verbauten Teile könnt ihr dabei jederzeit wieder ändern und so in Ruhe testen und nach euren Wünschen anpassen. In Sachen Spielvarianten wird euch also einiges geboten, wenngleich man auch hier wieder anmerken muss, dass es bei der Trackmania-Reihe bisher auch wesentlich mehr Spielvarianten gibt.

Der umfangreiche und einfache Editor

Trackmania Turbo Trackmania Turbo Das Herzstück des Spiels ist für viele Spieler wohl der Editor, in dem ihr ziemlich einfach und schnell eigene Strecken erstellen könnt. Die Möglichkeiten sind dabei auch durchaus zahlreich und so könnt ihr nicht nur diverse Streckenelemente verbauen, sondern auch einige Objekte platzieren, die ausschließlich der Dekoration dienen. Wie vorhin schon erwähnt, könnt ihr allerdings zu Beginn nicht auf alle Objekte zugreifen und müsst einige erst durch verdiente Coppers freischalten. Bevor ihr euch nach Herzenslust im Editor austoben könnt, müsst ihr euch erst für eine der Umgebungen entscheiden und mit diesen ändert sich dann nicht nur die Umgebungsoptik, sondern auch die verfügbaren Objekte bzw. vielmehr deren Aussehen. Ansonsten erwartet euch im Editor die gewohnte Kost. Ihr könnt die Objekte auswählen, platzieren und bei Bedarf noch in eine gewünschte Richtung ausrichten. Auf Wunsch könnt ihr auch jederzeit eine kleine Probefahrt starten und die gerade erstellten Strecken im Editor auf Herz und Nieren prüfen. So stellt ihr dann auch während der "Bauphase" fest, ob Objekte besser noch verändert werden oder ganz neue hinzugefügt werden sollten. Die Anzahl der möglichen Objekte ist allerdings beschränkt. Dies wird bei den meisten Kursen kaum auffallen, aber bei wirklich äußerst umfangreichen Strecken mit vielen Objekten kann man jedoch schon an die Grenzen stoßen. Sofern ihr mit dem erstellten Kurs zufrieden seid, müsst ihr noch den Start- und den Zielpunkt festlegen und könnt anschließend eure Strecke speichern und dann nicht nur selbst verwenden, sondern auch online zur Verfügung stellen.

Der Onlinepart

Trackmania Turbo Trackmania Turbo Natürlich könnt ihr nicht nur selbst Strecken hochladen, sondern auch unzählige Strecken auf das Spielmodul herunterladen und euch so auch in erstellten Strecken von Freunden austoben. Generell sind die Online-Möglichkeiten bei Trackmania Turbo ziemlich umfangreich, was man aber von einem Videospiel der Rennspielreihe auch erwarten darf. Das zeigt sich bereits in den durchaus umfangreichen Möglichkeiten, nach denen man seine Mitspieler auswählen kann. So könnt ihr beispielsweise gegen zufällige Spieler der ganzen Welt antreten, euch nur mit Freunden austoben oder euch gezielt mit Rivalen duellieren. Die Rivalen bestimmt ihr dabei generell selbst und könnt nach jedem Rennen einen oder mehrere Mitspieler als Rivalen markieren und so in Zukunft einfacher gegen diesen antreten. Allerdings muss euch auch der gewünschte Rivale wiederum als solchen akzeptieren.

Trackmania Turbo Trackmania Turbo Selbstverständlich ist auch ein Offline-Mehrspielerpart mit von der Partie und auch dieser kann sich sehen lassen. Erfreulicherweise ist nämlich auch ein Einzelkarten-Modus enthalten und so könnt ihr auch dann gegen Freunde antreten, wenn diese das Spiel nicht besitzen und euch mit bis zu drei anderen Spielern duellieren. Solltet ihr nicht mehrere DS-Handhelds zur Hand haben, müsst ihr dennoch nicht auf die Mehrspieleraction verzichten, denn Dank des Hotseat-Modus könnt ihr auch nacheinander an einem DS-Gerät daddeln.

Das Spiel ist übrigens auch mit dem Rumble Pak kompatibel und wer bei den Rennen jede Berührung mit der Mauer spüren möchte, der sollte das kleine Teil im GameBoy Advance-Schacht verschwinden lassen. Der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal erwähnt, dass das Rumble Pak nicht mit Nintendo DSi- bzw. Nintendo DSi XL-Konsolen kompatibel ist.

Die Technik

Trackmania Turbo Trackmania Turbo Auf den ersten Blick gibt es bei der Grafik nichts großartig auszusetzen. Trackmania Turbo bietet uns wieder eine ganz nette 3D-Optik, die uns durchaus flüssige Action auf den Kursen bietet. Leider gibt es jedoch stellenweise aufploppende Objekte, was hin und wieder zu Problemen führen kann. So ist es uns passiert, dass wir auf einem der Kurse über die Curbs gefahren sind um die Kurve so weit wie möglich innen zu passieren, als plötzlich auf den Curbs kleine Reifenstapel auftauchten, welchen wir dann in der Kürze der Zeit nicht mehr ausweichen konnten. Gerade bei einem Titel wie Trackmania, bei dem man intensiv seine Leistung auf einem Kurs perfektioniert und um jeden Sekundenbruchteil verbissen kämpft, sollten aufploppende Objekte dieser Art nicht der Fall sein. Es ist schon ziemlich ärgerlich, wenn man aufgrund eines solchen Objektes den Versuch neu starten muss.

Auch beim Sound wäre wohl etwas mehr drin gewesen. Je nach Umgebung gibt es andere Lieder zu hören, doch leider ist die Auswahl der Musikstücke äußerst begrenzt und auch wenn die verfügbaren Lieder ganz ordentlich sind, wünscht man sich schon bald etwas mehr Abwechslung. Die Geräusche der Fahrzeuge sind ebenfalls nicht ganz überzeugend und alle Autos hören sich gleich an.

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