Trauma Center: New Blood im Gamezone-Test

Test Andreas Keser

Die Ärzte von Trauma Center operieren wieder - dieses Mal mit Wii-Remote und Nunchuk.

Heilende Hände

Trauma Center: New Blood Trauma Center: New Blood Der Schwierigkeitsgrad von "Trauma Center" war auf dem Nintendo DS äußerst knackig und forderte vollste Konzentration. Das hat man glücklicherweise erkannt und auf der Wii drei verschiedene Stufen eingebaut. Von "einfach" bis "hart". Dennoch muss auf vieles geachtet werden - Wann brauche ich welches Instrument? Wie setze ich es richtig ein? Arbeite ich präzise und schnell genug? Ist der Puls des Patienten noch hoch genug? Habe ich noch genügend Zeit? Dazu kommen unerwartete Turbulenzen, welche die Lage urplötzlich dramatisch verschlechtern. Hier platzt ein Gefäß, dort tritt auf einmal Blut aus... Zum Glück verfügt Dr. Stiles über eine ganz spezielle Gabe, die er aber erst im Laufe des Spiels entdeckt. Sie nennt sich "Heilende Hände". Mittels Wii-Remote muss möglichst schnell ein Stern auf den Bildschirm gezeichnet werden. Gelingt euch dies, so verlangsamt sich alles ein wenig. Das ist eure Chance Zeit zu gewinnen. Dieser Zustand hält nicht lange an und kann nur ein einziges Mal in jeder OP verwendet werden. Das erleichtert eure schwierige Lage zwar ungemein, aber dennoch könnt ihr euch nicht zurücklehnen. Anfangs steht euch die Schwester noch mit hilfreichen Tipps und genauen Anweisungen zur Seite, doch mit der Zeit müsst ihr immer mehr selbst ausführen. An der Steuerung dürfte ein Versagen eher selten liegen, denn diese ist extrem genau und präzise. Jeder Schnitt wird punktgenau umgesetzt. Allerdings verlangt sie viel Feingefühl vom Spieler ab und reagiert ziemlich empfindlich.

Zum Glück nicht fotorealistisch

Trauma Center: New Blood Trauma Center: New Blood Es ist wohl eher selten, dass man für eine nicht ganz realistische Grafik dankbar ist. Bei "Trauma Center - Second Opinion" ist das aber der Fall. Es wäre wohl kaum sehr appetitlich, wenn man an einem realistischen Darm oder einem pulsierenden Herz herumschneiden müsste. Die Grafik ist also eher Sinn und Zweck, weiß aber dennoch zu gefallen. Die einzelnen Organe und Gliedmaßen sind eindeutig zu erkennen, lösen aber keinen Brechreiz aus. Die Geschichte wird im Comic-Stil erzählt und hat dadurch ihren ganz eigenen Charme. Der Sound ist nicht weiter erwähnenswert. Bedrohliche bisweilen auch hektische Melodien und die minimalistischen Sprachsamples der Krankenschwester und anderen Charaktere sorgen leider nicht gerade für positives Feedback. Man nimmt sie wahr, nicht mehr und nicht weniger. Es hätten aber gerne einige Melodien mehr sein dürfen, denn leider kommt es sehr schnell zu Wiederholungen.

Meinung

Wertung zu Trauma Center: New Blood (Wii)

Wertung:

8.2 /10
Pro & Contra
Noch immer ein sehr interessantes Konzeptdas wie für die Wii geschaffen istcooler Comic-Stilsofern man so etwas magStory mit einigen Wendungen und ÜberraschungenNozomi Weaver als neuer Charakter mit zusätzlichen Missionen
Oft ähnliche OPsda die Auswahl der Werkzeuge relativ gering istoptisch keine Offenbarungwenig verschiedene Melodiendie sich außerdem häufig wiederholen und ziemlich monoton klingen
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