Auf der Wii darf diesmal auch im Coop-Mode nach Herzenslust geschnitten und genäht werden.
Comic-Stil und Koop-Modus
Quelle: Youtube
Trauma Center: New Blood
Schon im letzten Teil von "Trauma Center" hat man sich dazu entschieden auf eine realistische Grafik zu verzichten. Das ist auch gut so, denn ein realistischer Darm oder an einem pulsierenden Herzen herumzuschneiden wäre wohl nicht unbedingt das appetitlichste was man sich so vorstellen kann. Der Stil wurde also aus gutem Grunde so gewählt. Die einzelnen Organe und Gliedmaßen sind eindeutig zu erkennen, lösen aber keinen Brechreiz aus. Die Geschichte wird im Comic-Stil erzählt und hat dadurch ihren ganz eigenen Charme. Der Sound ist nicht weiter erwähnenswert. Noch immer ist es so, dass die bedrohlichen bisweilen auch hektische Melodien und die minimalistischen Sprachsamples der Krankenschwester und anderer Charaktere leider nicht gerade für positives Feedback sorgen, allerdings gehen sie auch nicht auf die Nerven. Man nimmt sie wahr, nicht mehr und nicht weniger. Immerhin kann man sich dadurch gut auf die kniffeligen Aufgaben konzentrieren.
Eine besondere Hilfe bietet ein weiterer Spieler. Die Operationen können nun sogar zu zweit bestritten werden. Das ist wirklich spaßig und macht vieles leichter. Einer kann das Blut absaugen oder die Vitalwerte beobachten, während der andere schneidt oder näht. Wenn man sich jedoch nicht abspricht, dann kann auch der Koop-Modus zur echten Herausforderung werden. Allerdings ist dieses Feature wirklich gelungen und eine tolle Neuerung, im Vergleich zu "Second Opinion". Auch die Online-Ranglisten, in denen man seine Highscores mit internationalen Mitspielern vergleichen kann, sind interessant.
