Ein Meisterwerk zusammengesetzt aus dem Besten mehrerer Genres: Rollenspiel, Hack and Slay und Jump'n'Run par Excellence!
Diese Detailverliebtheit!
Trine
Technisch weiß der Titel sehr gut zu gefallen. Zwar bleibt das Spiel bis auf kleine Erzählstränge vor den Levels immer in seiner statischen Seitenansicht, negativ ins Gewicht fällt das aber kaum. Denn gerade diese etwas angestaubte Sicht ist es, die auch mal die Möglichkeit gibt, genauer hinzusehen und all die wundervoll gezeichneten Umgebungen zu betrachten. Trotz des relativ zweidimensionalen Settings ist diese 3D-Welt wunderschön gelungen, überall erblickt man Kleinigkeiten und Details, welche der Welt von Trine das besondere Etwas verleihen. Daneben verdient aber auch die eingängige Titelmusik und der Hintergrundsound das Prädikat "genial!".
Quelle: Frozenbyte
Trine
Überzeugend und gleichzeitig unterhaltsam sind die Charaktere, deren Vertonung gut gelang. Untereinander bildet sich schnell eine kleine Feindschaft, die aber nicht allzu ernster Natur und mehr als humoristische Überspitzung der total gegensätzlichen Protagonisten anzusehen ist. Abfällige Sprüche des Zauberers in Richtung Krieger oder aber Vorurteile des loyalen und gesetzestreuen Kriegers gegen die Diebin sind da an der Tagesordnung. Negativ ist hingegen zum Ende hin das Leveldesign aufgefallen: So hübsch diese nämlich auch geworden sind, nach 13 Levels weiß man einfach, wie der Hahn kräht. Leider reagiert das Spiel nur in der allerletzten Mission auf die sich einsetzende Routine und unterbricht den häufig gleichen Level-Aufbau durch einen zusätzlichen Zeit- und Schwierigkeitsaspekt - zu viel verraten wollen wir aber nicht. Viel früher hätte dieser Wendepunkt des Missionsdesign kommen müssen.
