Es hätte nur ein kurzer Einsatz von drei Tagen werden sollen, doch dann ging alles schief, und jetzt zählt nur noch zu überleben.
Der Multiplayer
Turok
Doch bietet uns Turok auch noch einen Multiplayer für maximal 16 Spieler, der durchaus gefallen kann. Zwar sind die gebotenen Spielmodi alles andere als revolutionär, aber das Dschungel-Setting eignet sich hervorragend für gediegene Multiplayer-Schlachten. Denn das Besondere was uns Turok bieten kann, ist das wilde Getier, welches auch vor den MP-Part keinen Halt gemacht hat und die Spieler während der Matches drangsaliert. Fast schon lobend erwähnen muss man den Coop-Mode. Bis zu vier Spieler können auf drei speziell gestalteten Karten gemeinsam durchs Dickicht schleichen. Schöner wäre es zwar gewesen den richtigen Story-Strang gemeinsam spielen zu können, aber das Gebotene kann sich auch sehen lassen.
Auch wenn die deutsche Sprachausgabe durchaus in Ordnung ist, wird es manchen Spieler geben, der lieber die englischen Originalstimmen hören würde. Mit der deutschen Ausgabe von Turok ist dies aber nicht möglich, die Disk enthält nur die deutsche und die französische Tonspur, aber keine englische.
Turok
Optisch schickt uns Turok durch ein wahres Wechselbad der Gefühle. Da wechseln sich durchaus schön gestaltete Dschungelabschnitte mit fast schon tristen Innenleveln oder viel zu dunklen Höhlen ab. Manche Stellen laden tatsächlich ein kurz inne zu halten, um die Sonnenstrahlen zu bewundern die sich im Gestrüpp brechen, oder die Szene im Tal zu beobachten, wo sich alles mögliche Getier tummelt. Kommt man dann aber in die finsteren Höhlenabschnitte, ist von der ganzen Pracht nichts mehr übrig. Sicher, in einer Höhle ist es nun mal finster, und Spannung kann man so ebenfalls erzeugen, trotzdem sehe ich gerne was ich spiele, besonders wenn's in den Höhlen auch noch Dinos gibt die aus der Wand gesprungen kommen.
