Die Reise dauert zwar nur ein paar Stunden an, bietet aber durchaus kurzweilige Knobelunterhaltung für Puzzlefreaks.
Fehlende Langzeitmotivation
Um die Welt in 80 Tagen
Dennoch hat der Titel viel mit "Jewel Match" gemeinsam und erbt auch dessen größte Schwäche: Es handelt sich um kein "Endlosspiel", sondern um eine Rätselkost beschränkt auf eine gewisse Anzahl von Aufgaben. Sobald man an Seite des Weltenbummlers Phileas Fogg nach 80 Tagen wieder in London eintrifft, hat man alles gesehen - und das wird ein erfahrener Spieler in einigen Spielstunden erreicht haben. Trotz eines geplanten Wi-Fi Modus findet sich auf dem Modul leider nur eine Mehrspielervariante für zwei lokale Teilnehmer. Innerhalb ausgewählter Kapitel und Level kann man kooperativ die Knobelaufgaben meistern, oder sich auf Zeit und Erfolg duellieren. Die drei Spielmodi sind kurzweilig, werden aber kaum einen Spieler langfristig unterhalten können. Dennoch ist auch "Um die Welt in 80 Tagen" vor allem für Puzzlefreaks ein durchaus willkommenes Vergnügen, welches technisch (wie sollte es auch anders sein) nicht gerade atemberaubende Kost abliefert, aber zumindest musikalisch eine chillige Atmosphäre für einen gemütlichen und ruhigen Abend nach der Arbeit offeriert.
