Erneut beweisen uns die Epic Studios wie ein moderner Multiplayer-Egoshooter heutzutage auszusehen hat.
Die Waffen
Unreal ist sich selbst treu geblieben und bietet uns für jede Waffe einen primären sowie sekundären Mode. Um es genau zu nehmen, ich glaube sogar, dass es nicht eine einzige neue Waffe im Spiel gibt. Zwar gibt es auch hier Änderungen im Detail, im Großen und Ganzen aber kommt einem praktisch jede Waffe schon bekannt vor, weswegen man auch gleich weiß wie sie zu funktionieren haben. Und so begegnen wir den alten Bekannten wie dem Impact Hammer, dem Enforder, der Bio Rifle, der Shock Rifle, der Link Gun, dem Rocket-Launcher und so weiter bis hin zum Redeemer.
Quelle: Epic
Unreal Tournament 3
Zwar keine Waffe, trotzdem sehr nützlich, ist der Translocator. Er ist eine transportable Transportereinheit, die es uns gestattet uns überall dort zu manifestieren, wohin wir den Translocator werfen können. Höher gelegene Ebenen oder durch Hindernisse nicht zugängliche Bereiche lassen sich so superschnell erreichen. Einfach den Translocator geworfen und bei Bedarf kann man sich dorthin teleportieren. Gewiefte Spieler können sich so recht schnell durch die Level beamen, indem sie den Translocator ständig vor sich hinwerfen, um ihn sogleich wieder einzusammeln und wieder zu verwenden.
Der Editor
Unreal Tournament 3 kommt mit einem Editor im Gepäck daher, welcher uns erlaubt komplett neue Level zu erstellen, sowie praktisch alles zu manipulieren und zu verwenden was es im Spiel gibt. Da der Editor recht aufwendig und leistungsfähig ausgefallen ist, soll er nicht Gegenstand dieses Reviews sein, denn schon mit der Beschreibung der Leistungsfähigkeit könnte man mehrere Seiten füllen. Wer sich die Sammler-Edition von UT3 zugelegt hat, bekommt zudem ein recht ausführliches Tutorial-Video mitgeliefert.
Grafik & Sound
Quelle: Epic
Unreal Tournament 3
Natürlich bietet uns UT3 nur aller erste Sahne, was die Soundkulisse und die grafische Präsentation betrifft. Auf die Ohren gibt's herrlich aggressives Schlachtgetümmel, angereichert mit den Sprüchen unserer Kämpfer uns nicht selten übertönt von den angenehm knackigen Waffensounds. Musiktechnisch gibt's die bekannten Melodien in neuem Gewand, das aber nur im Menü, denn während des Spiels braucht man wahrlich keine Musikuntermalung.
Eine wahre Pracht stellt die grafische Güte von UT3 dar. Klar, dass man einen entsprechenden PC mit entsprechende Grafikkarte dafür braucht, wirklich unmenschlich sind die Anforderungen aber nicht. Bereits mit einem 2 GHz Single Core Prozessor, 512 MB RAM und einer Nvidia 6200+ oder einer ATI Radeon 9600+ kann man loslegen. Unterstützt werden die 4:3 ebenso wie die 16:9 und 16:10 Formate.
Einzig schade ist, dass während der Ladesequenzen gerne die Sprachausgabe hängen bleibt, was sich nicht besonders gut anhört. Denn während dieser bekommen wir in der SP-Kampagne die bevorstehende Mission erklärt, was aber oft in einer stotternden Schleife endet, die erst stoppt wenn der Level geladen ist.
