So sieht es also aus, wenn sich die Dynasty Warriors und die Samurai Warriors in einem Spiel die Klingen in die Hand geben.
Willkommen in der PS2 Anfangszeit
Warriors Orochi
Enttäuschend auf ganzer Linie ist zweifellos die altertümliche Präsentation. Nicht nur, dass es der Geschichte an epischen Emotionen fehlt, auch die Grafik ist alles andere als zeitgemäß. Das Leveldesign kann schlichtweg nur noch als einfallslos bezeichnet werden und erinnert uns eher an primitive Konstruktionen erstellt via einen simplen Baukasten, als an kreative Wertarbeit. Viel schlimmer ist aber die Qualität der Texturen und des Levelinventars. Optisch erinnert uns der Titel an die ersten Gehversuche auf der Playstation 2, um nicht noch einen Vergleich mit der ausgedienten ersten Playstation anzustellen. Es befinden sich zugegebenermaßen zahlreiche Feinde auf dem Bildschirm, dank ihr Erbsenintelligenz sollte die Konsole aber kaum bezüglich der KI-Berechnungen beansprucht werden. Hinzu kommt ein kaum zu übersehendes Kantenflimmern, dass sich selbst in nächster Nähe noch stark bemerkbar macht. Bodentexturen, Holzbalken und vor allem die Menüs sind stark von dieser sehr negativen Eigenschaft betroffen. Neben der nicht gerade gelungenen Sprachausgabe bekommt ihr fetzige Dancebeats gemixt mit asiatischen Klängen auf die Ohren, welche das Geschehen durchaus passabel anheizen können. Nur lässt sich hier sicherlich über den Geschmack streiten, denn solch eine Mucke dürfte nicht jedem Spieler bei einem historisch angehauchten Thema beglücken.
