...bietet uns einen gelungenen Solo-Modus und eine Steuerung die dem PC Konkurrenz macht.
Es braucht einer kurzen Eingewöhnung und in der ersten halben Stunde bedachte ich Spiel und Konsole mit einer Reihe von Worten, die mir im Nachhinein ein wenig leid tun. Schließlich wurden meine Schüsse immer präziser und dann ging alles ohne großes Nachdenken und absolut flüssig vonstatten. Sicher brauchte Worms dieses Steuerungsprinzip nicht wirklich, denn die beste Variante, die Tastatur am PC, wird nicht getoppt. In der Konsolenwelt gibt es mit Ausnahme des DS jedoch keine Version, die Ihr besser und so akkurat im Griff haben würdet.
Charakterstarke Persönlichkeiten
Worms: Odyssee im Wurmraum
Bei der restlichen Technik sieht es dagegen eher schwach aus. Sicher, Worms war nie das Spiel, das von optischen Overkills lebte und generell begrüße ich die Rückkehr zu den 2D-Landschaften. Das Gefühl, dass sich diese seit dem Ur-Worms nur minimal weiterentwickelt haben, lässt sich aber nicht so einfach abschütteln. Die Würmer sind im Weltraum, hier ist alles möglich, Ihr solltet eigentlich mehr als Eis oder Feuerwelten erwarten dürfen, die die gleichen Farbschattierungen wie schon vor 10 Jahren auffahren. Ein kleines Trostpflaster bieten die CG-Sequenzen, die zu aller Überraschung wirklich witzig daherkommen und den Protagonisten Charakter geben.
Der entspringt auch aus den zahlreichen gesprochenen Zeilen. Von albern bis zynisch, bissig bis niedlich ist alles vertreten, was sich mit Helium und einer Stimme anstellen lässt. Dazu noch die knackigen Waffeneffekte und ein netter Soundtrack, der nicht stört, nicht auffällt und an den ich ehrlich gesagt keine echten Erinnerungen habe, während ich das hier tippe. So unaufdringlich ist der.
