
CrysisGanz anders der Power Struggle Modus. Hier stehen sich zwei Teams, Korea und Amerika, auf großen, weitläufigen Karten gegenüber. Beide haben nicht vom Gegner einnehmbare und mit durchschlagskräftigen Selbstschussanlagen gesicherte Hauptquartiere. Daneben gibt es verschiedene andere Basen auf der Map, so die "Alien-Crash-Site", die Energie produziert, die wir brauchen um das gegnerische Hauptquartier zu zerstören. Weiterhin gibt es eine "War-Factory", in der wir Panzer und andere schwere Fahrzeuge erwerben können, eine "Air-Factory", die uns gegen Bares mit Hubschraubern und Gleitern ausstattet und das Prototyp-Labor. Hier können wir ausserirdische Waffen wie den Froststrahler und andere Alientechnologie kaufen. Ziel des Spiels ist es, das gegnerische Hauptquartier in die Luft zu jagen, indem wir genug Energie sammeln und Panzer bauen um es angreifen zu können. Hier kommen die Sekundärbasen wie Alien-Crash-Site und War-Factory ins Spiel, denn nur mit deren Hilfe gelingt es uns, eben dies zu bewerkstelligen. Wer diese Basen für sein Team einnehmen und halten kann, hat meist schon so gut wie gewonnen.

CrysisAuch im Power Struggle steigt man nur mit Nanosuite und Pistole bewaffnet ins Spiel ein. In der Nähe der Spawnpunkte kann mit per Knopfdruck ein Kaufmenü öffnen und sich weitere Waffen kaufen. Dies bezahlt man natürlich nicht mit Dollars, Taschen hat der schneidige Nanosuite sowieso nicht, sondern mit Prestige-Punkten, die man im Kampf verdient, indem man entweder Flaggenpunkte einnimmt oder Gegner tötet. Kommt dir bekannt vor? Stimmt, kommt auch aus Counterstrike und lässt sich genauso spielen. Der Power Struggle Modus erinnert generell an eine Zusammenfassung mehrerer Online-Spiele. Waffen kaufen wie in CS, Flaggen einnehmen wie in BF2 und gegnerisches HQ zerstören wie in BF2142. Spielen lässt sich der Modus leider nicht annähernd so gut wie im Singleplayer-part, macht aber trotzdem viel Spaß, wenn man mal ein paar Spieler auf einer Map trifft. Denn große Karten sind schön und gut, aber solang diese nur mit 31 anderen Mitspielern bestreitbar sind läuft man sich, betreffend des Platzangebotes, nur selten über den Weg. Schade, denn dadurch geht der Flair dieses Spieltyps total flöten und macht spätestens dann keinen Spaß mehr, wenn man minutenlang allein über die Map sprintet und hüpft und einem nichts als grafisch aufwendige, gähnende Leere entgegen schlägt.