The Void hat zwar seine Macken, kann insgesamt aber als Beitrag zur modernen Kunst angesehen werden.
Auch Trist ist schön!
The Void
Das Besondere an The Void ist sicherlich das Leveldesign. Kein Ort gleicht dem anderen, jeder ist ein Unikat für sich und stets trifft man auf eine neue Umgebung, die noch abgefahrener ist als die vorherige. Allgemein präsentiert man eine Fülle an Gegensätzen, die das gesamte Spiel durchziehen - seien es die Farbe in der trostlosen, öden Umgebung mit unglaublichen Effekten, wenn man seine ersten von Nahrung genährten Bäumen erntet. Oder die Fürsterinnen und Wächter, die komplett unterschiedlich daherkommen: Die einen, klein, zierlich, natürlich, sexy (ja, auch einiges an nackter Haut ist zu sehen!) - die anderen, groß, hässlich, metallisch. Technische Probleme wie seltene Clippingfehler oder das Hängenbleiben an unsichtbaren Kanten sind rar gesät.
The Void
Auch in Sachen Sound überzeugt das Spiel die ganze Zeit über. Neben einer packenden, düsteren Hintergrundmusik, die sich langsam an das Spielgeschehen anpasst, erfreuen vor allem die guten Synchronsprecher(innen) mit einer einwandfreien Arbeit. Einzig störend sind einige Sprachsamples, die nach wie vor in der originalen - also russischen - Version vorliegen. Gesteuert wird per Tastatur und Maus, wobei man lediglich vier Richtungs- und zwei Maustasten in Regelmäßigkeit nutzt, ab und an darf auch mal gesprungen werden. Alles in allem leicht erlernt, da man hier kaum Neuland betreten wird.
